Jahresbericht Nr. 16/1961
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Bleischutzbehälter zur Aufnahme von Szintillations-Meßsonden erstellt und
eingebaut. Für zwei Meßsonden zur Radioaktivitätsmessung auf dem Meeres
boden und im tieferen Seewasser wurden Unterwassergehäuse zum Abschluß an
ein Schleppkabel hergestellt.
Um die durch Törns bei längerem Gebrauch wiederholt aufgetretenen Ader
brüche am 600 m langen Kabel für Durchsichtigkeitsmessungen auszuschließen
wurde ein Drehwirbel angefertigt, der am Kabelende vor dem Meßgerät ange
bracht ist. Die elektrischen Meßwerte werden durch Schleifringe übertragen
die in einem mit schwerem Spezialöl gefüllten Gehäuse sitzen. Wegen Druck
ausgleich und leichter Drehmöglichkeit kann der Drehwirbel nicht fest ab
gedichtet werden. Die unterschiedlichen spezifischen Gewichte zwischen See
wasser und Spezialöl verhindern die Vermischung der beiden Flüssigkeiten
und damit Kurzschlüsse zwischen den elektrischen Meßleitungen. Für die Um
stellung der Seekartenbeschriftung auf Montageschrift fertigte die Werk
statt die erforderlichen 20 Setzschiffe, 8 Setzkästen mit je 400 Typenfä
chern und Schnittschablonen.
Die laufenden Ergänzungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Betriebs
einrichtungen des Instituts und den Vermessungsschiffen wurden fortgesetzt