Jahresbericht Nr. 17/1962
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Geophysik und Astronomie und Nautische Technik voll in Anspruch genommen wur
de und die beiden Vermessungs- und Wracksuchschiffe "Atair" und "Wega" wie
in den vorhergehenden Jahren mit Wracksucharbeiten ausgelastet waren.
Die im.allgemeinen ungünstigen Witterungsverhältnisse in den Sommer- und
Herbstmonaten beeinträchtigten erheblich den Fortschritt der Vermessungen.
Daher konnten die geplanten Vermessungsarbeiten nur zu rd. 82$ durchgeführt
werden, wenn man das Verhältnis der länge der abgelaufenen Lotungslinien zu
der länge der abzulaufenden lotungslinien zugrunde legt.
Von den in der Nordsee vorgesehenen Vermessungsaufgaben wurden folgende
fertiggestellt: Das Seegebiet zwischen Westerems und Hubertgat (zu N 1 )^ ;
die Außenjade, Wangerooger Fahrwasser (zu N 9); das See- und Wattengebiet vor
der Küste von Süderdithmarschen und das Nebenfahrwasser im Klotzenloch (N 16);
die Norderpiep (N 18, nördl. Teil); die Eider und das Wesselburener Loch
(N 19/20); der westliche Teil der Süderaue (N 23, westl. Teil); das Hummelloch
mit dem Pellwormer- und dem Hooge Loch (zu N 24); das Seegebiet vor der West
küste der Insel Sylt (N 29) und das lister Tief (N 30). Außerdem wurde die
nachträglich angeforderte und vordringliche Vermessung des See- und Watten
gebiets nördlich von Borkum (Zusatz zu N 1) ganz durchgeführt. Das Gebiet der
Vermessungsaufgabe "Süderpiep und Falsches Tief" (N 18, südl. Teil) wurde bis
auf einen geringfügigen Rest und das Gebiet der erst im Herbst begonnenen Ver
messungsaufgabe "Vortrapptief, The Knobs Rinne und Hörnumloch" (N 28) zu etwa
6/10 ausgelotet. Die Fertigstellung dieser beiden Aufgaben und.die Durchfüh
rung der beiden ebenfalls geplanten Vermessungsaufgaben "Norderelbe, Zehner
loch und Neufahrwasser" (N 15) und "Norderhever, Fühle Schlot, Holmer Fähre
und der Strand" (N 23, südl. Teil) mußten wegen der vorgeschrittenen Jahres
zeit auf die nächste Vermessungsperiode verschoben werden.
Die in der Ostsee vorgesehenen Vermessungsarbeiten konnten vollständig ab
geschlossen werden. Sie erstreckten sich auf die Schleimündung (zu 0 5), auf
das Seegebiet zwischen der Kieler Förde und der Howachtbucht (0 10) und auf
den Fehmarnsund mit dem Seegebiet vor Heiligenhafen (0 12) sowie auf die Fer
tigstellung der bereits im Jahre 1961 begonnenen Vermessungsaufgaben "Das See
gebiet vor der Ostküste von Angeln - Schleimünde bis Falshöft -" (0 4) und
"Das Seegebiet vor der Küste zwischen Schleimünde und der Eckemförder Bucht"
(0 6).
4) Die zu den Gebietsbezeichnungen (z.B. N 1) gehörigen Gebiete und die Lage
der durchgeführten Vermessungsarbeiten sind aus der Abb. auf Seite 52
zu ersehen.