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Jahresbericht Sr. 19/1964
der Nachweis erbracht werden, daß neben praktischen Erfahrungen ausreichen
de Kenntnisse der elektrotechnischen Grundlagen, des Aufbaus und der Wir
kungsweise der Ortungsfunkanlagen sowie der einschlägigen Bestimmungen über
die praktische Durchführung der Prüfungen vorhanden sind. Drei nautische
Sachbearbeiter haben diese Prüfung im Juni abgelegt. Außerdem haben im Mai
drei Nautiker die "Große Prüfung im Kompaßviesen" bestanden. Die dafür er
forderliche Unterweisung hatten wissenschaftliche und nautische Fachkräfte
der Abteilung erteilt.
a) Tätigkeit des Prüfdienstes an Dand - Insgesamt wurden 1964 von der
Prüfdienststelle Hamburg und den Außendienststellen
geprüft und attestiert zurückgewiesen
5 318 Magnetkompasse und Peilgeräte 1 057
1 383 Winkelmeßgeräte 181
(Quecksilberbarometer)
2 103 (Barographen ) 347
(Aneroidbarometer )
3 179 Schiffsthermometer 205
30 896 Positionslaternen 5 723
1) Magnetkompasse
Magnetkompasse der Herstellerfirmen Heath u. Co. (London), Hallgren
(Kopenhagen), Idlley u. Gillie (North Shields) und Einar Weilbach u. Co.
(Kopenhagen) wurden in Zusammenhang mit Baumusterprüfungen für Magnetkom
passe von Seihsteueranlagen mit Erfolg geprüft und attestiert. Auf die hei
einigen dieser Kompasse evtl, auftretende Eigendeviation, verursacht durch
die angeordneten Übertragungssysteme mit Eisenkernen, wurden die Prüfstel
len, denen die Kompasse zur Wiederholungsprüfung vorgeführt wurden, beson
ders hingewiesen.
2) Winkelmeßgeräte (Sextanten, Oktanten)
Die Zahl der 1964 zur Prüfung eingereichten Instrumente blieb gegenüber
dem Vorjahre fast gleich. Von den insgesamt 1 383 attestierten Instrumenten
konnten 50/ als fehlerfrei (Fehler unter 20 Bogenminuten) bezeichnet werden.
42,5/ hatten Fehler über,20" bis 60"
7,5/ hatten Fehler über 60" bis 180"
181 Instrumente mußten wegen Überschreiten der zugelassenen Fehlergrenze
von 180" bzw. wegen mechanischer Fehler zurückgewiesen werden.
3) Barometer und Thermometer
Von den attestierten Aneroidbarometern erhielten entsprechend dem Gang-
und Standunterschied: