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Full text: Jahresbericht 1965

Jahresbericht Nr. 20/1965 
1) Vergl. Jahresbericht Nr. 19/1964, S. 89 
- Seite 90 - 
Radaranlagen 
Atlas 3000 
Decca "Transar"-Serie (16 Kombinationen) 
Marconi "Raymarc" 
Terma 20 I) 20 nordstabilisiert 
(Nachprüfung) 
(Atlas Werke, Bremen) 
(Debeg, Hamburg) 
(Debeg, Hamburg) 
(Elac, Hamburg) 
Lorananlagen 
Furuno LH 21 (Nachprüfung) 
Japan Radio Co. JNA 103 
Koden LR 700' 
(Debeg, Hamburg) 
(Debeg, Hamburg) 
(Elna, Hamburg) 
Bei der Prüfung der Lorananlagen konnte festgestellt werden, daß sie 
sich einfacher bedienen lassen und im Betrieb zuverlässiger werden als 
bisher. Ferner gehen die Geräte-Hersteller immer mehr zum zusätzlichen 
Einbau eines Loran C-Empfangskanales über. Die Genauigkeit der dadurch mög 
lichen Messungen im Loran C-Bereich ist der im Loran A-Bereich gleich. 
Erstmals konnte ein halbautomatischer Loran C-Empfänger Modell DN der 
Concord Control Inc., Boston, einer kurzen Punktionsprüfung unterzogen 
werden. Der Stand des Loran C-Systems wurde durch direkten Kontakt mit der 
US-Coast Guard ermittelt. 
Bei weiteren Untersuchungen an Peilfunkanlagen mit automatischer Peil 
anzeige stellten sich konstruktionsbedingte Schwierigkeiten beim Einsatz 
auf Seeschiffen heraus. Die Bemühungen, in Zusammenarbeit mit den Firmen 
die automatische Peilanzeige auch für die Belange der Seeschiffahrt brauch 
bar zu machen, werden fortgesetzt. 
b) Grenzwellenpeilung und Punkbeschickungssender - Die neu geplanten 
Punkbeschickungssender Kiel und Bremerhaven sind noch nicht an den vorge 
sehenen Plätzen in Betrieb genommen worden. Einstweilen können Funkbeschik- 
kungen und Kontrollen im Grenzwellenbereich nach.dem auf Helgoland errich 
teten Grenzwellen-Tersuchsfunkfeuer ^ ^ vorgenommen werden. 
An diesem Punkfeuer wurde durch Versuchsfahrten mit VPS "Gauß" geklärt, 
ob Schwierigkeiten bei der Zielfahrt während des Übergangs der Schiffe vom 
Raumwellen- in den Bodenwellenbereich auftreten. Diese Schwierigkeiten er 
gaben sich nicht: Die bei einem Abstand von 50 sm und mehr aufgetretenen 
größten Peilfehler betrugen nur ¿5° (ausgefahren bis etwa 90 sm). Somit ist 
der Übergang vom Raumwellen- in den Bodenwellenbereich ohne Schwierigkeiten 
möglich, zumal noch eine Strecke von 50 sm ohne Raumwellenstörung für die 
Zielfahrt zur Verfügung steht,
	        
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