Geophysik und Astronomie
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und auf das eigene Zeitsystem, welches auf den Beobachtungen am P.Z.R. beruht,
bezogen. Die Monatszirkulare "Zeitsignalaufnahmen, astronomische Zeit- und
Breitenbestimmungen" wurden an 137 Stellen des In- und Auslandes, zum Teil
im Austausch gegen Veröffentlichungen dieser Stellen, versandt.
Der Zeitdienst zeigte auf der Ausstellung "86400 Sekunden", die vom 10.
September bis zum 10. Oktober in Stuttgart stattfand, vier Bilder und eine
graphische Darstellung mit erklärenden Texten.
d) Zeitmesserurüfdienst - Im Berichtsjahr wurden 277 Schiffs-Chronometer
und 27 Armband-Chronometer fremder Auftraggeber, sowie 7 Präzisionsbeobach
tungsuhren des Instituts geprüft und gegebenenfalls mit amtlichen Prüfschei
nen versehen.
4. Erdmagnetismus und Gravimetrie
a) Im Erdmagnetisehen Observatorium Wingst wurden die Terminbeobachtun
gen der Horizontalintensität, der Deklination und der Inklination wie üblich
etwa alle 14 Tage durchgeführt. Die Totalintensität wurde täglich mit einem
Protonenmagnetometer gemessen. Die Stundenmittel der erdmagnetischen Elemen
te wurden vom Haupt-Registriersystem abgeleitet.
Das Doppeljahrbuch Ir. 13, 1961/62, und die Hefte "Magnetogramme Wingst,
I960" und "Magnetogramme Wingst 1961" sind erschienen. Das Doppeljahrbuch
Ir. 14, 1963/64, und das Heft "Magnetogramme Wingst, 1962" wurden vorberei
tet. Wie in den Vorjahren ist monatlich ein Bericht über die erdmagnetische
Aktivität herausgegeben und an 80 Stellen des In- und Auslandes verschickt
worden. Eine laufende Berichterstattung erfolgte außerdem in den "Ionosphä
renberichten". Die zuständigen internationalen Datenzentren und andere in
teressierte Stellen erhielten monatlich die erdmagnetischen Teilkennziffern
der Deklination und der Horizontalintensität und einen ausführlichen Be
richt über die besonderen Effekte und Pulsationen sowie vierteljährlich
die vorläufigen Monats- und Tagesmittel der erdmagnetischen Elemente,
Die Zusammenarbeit innerhalb der "Arbeitsgemeinschaft Ionosphäre der
Deutschen Geophysikalischen Institute" und der URSI (Union Radio Scientifique
International) ist wie bisher fortgeführt worden. Der Referent gehört der
Kommission für Ionosphärische Radioelektrizität der URSI an.und ist Mit
glied in sechs Arbeitsgruppen der Internationalen Assoziation für Erdmagne
tismus und Aeronomie (IAGA). Er ist Mitglied in dem deutschen "Eorschungs-
kollegium Physik des Erdkörpers" und in dem "Deutschen Komitee für das Un
ternehmen Erdmantel".