accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Jahresbericht 1965

-  Seite  51

Seevermessung

Winkelmessung  verwandt  wurden.  Bei  den  Vermessungsaufgaben  "See-  und  Wattengebiet ­
  zwischen  Norderelbe  und  Elbefahrwasser"  (zu  N  14)  und  "See-  und
w attengebiet  vor  Blauortsand  und  Tertius"  (zu  N  17/  zu  N  18)  wurde  das
Hi-Fix-System,  bei  den  Aufgaben  "Außenjade,  Wangerooger  Fahrwasser"  (zu
N7/  zu  N  9)>  "See-  und  Wattengebiet  Falsches  Tief,  Zehnerloch"  (N  15)’  und
"See-  und  Wattengebiet  der  Eider  und  Wesselburener  Loch"  (N  19/20)  Hi-Fix-Syatem
  und  Doppelwinkelmessung  benutzt»
Insgesamt  wurden  bei  den  Kontrollvermessungen  in  den  heimischen  Gewässern ­
  der  Nord-  und  Ostsee  7  200  sm  Lotprofile  gegenüber  7  872  sm  im  Vorjahr
abgelaufen.
Das  Vermessungs-  und  Forschungsschiff  "Gauß"  unternahm  für  Forschungsund ­
  Untersuchungszwecke  12  Fahrten  von  insgesamt  11  722  sm  Länge  in  der
Nord-  und  Ostsee.  Auf  3  Fahrten  im  Seegebiet  nördlich  Helgoland  konnten
dabei  gleichzeitig  insgesamt  790  sm  Lotprofile  zur  Kontrolle  und  Ergänzung
der  Tiefenangaben  in  den  deutschen  Seekarten  gelaufen  werden.
Die  Vermessungsschiffe  "Süderoog"  und  "Hooge"  legten  zusammen  mit  den
Vermessungs-  und  Wracksuchschiffen  "Atair"  und  "Wega"  1  313  sm  zur  Überwachung ­
  der  Radioaktivität  des  Meerwassers,  zu  Ausbildungsfahrten  und  dem
Suchen  von  Strommessern  3  004  sm  zurück.
Im  Küstenbereich  und  auf  den  küstennahen  Zwangswegen  der  Nordsee  wurden
20  Wracke  erstmalig  untersucht.  Außerdem  konnten  in  der  Nordsee  65,  in  der
Ostsee  2  bereits  früher  eingemessene  Wracke  1  ^  auf  Lage,  geringste  Wassertiefe ­
  und  Zustand  überprüft  sowie  28  weitere  Positionen  (21  in  der  Nordsee,
7  in  der  Ostsee)  und  441  q.sm  Seeraum  in  der  Nordsee,  37  q.sm  in  der  Ostsee
systematisch  nach  Wracken  oder  anderen  Unterwasserhindemissen  abgesucht
werden.
Im  Frühjahr  führte  das  Vermessungs-  und  Wracksuchschiff  "Wega"  eine
12-tägige  gemeinsame  Vermessung  mit  je  einem  dänischen,  schwedischen  und
englischen  Vermessungsschiff  im  Gebiet  der  Jütlandbank  durch.  "Wega"  lief
dabei  279  sm  Lotungslinien  und  suchte  das  Gebiet  gleichzeitig  nach  Wracken
ab.

Insgesamt  legten  "Wega"  und  "Atair"  für  die  Wracksuche  zusammen  6  315  sm
zurück.

1)  In  den  angegebenen  Zahlen  sind  auch  die  Kontrollen  der  Wracke,  die  bis
auf  eine  vorgeschriebene  Wassertiefe  beseitigt  worden  sind,  enthalten.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.