Neuer Präsident des DHI
- Seite 25
für meine Person von Ihnen erbitte. loh habe es bisher stets so gehalten,
daß jeder mir unterstellte Dienstangehörige jederzeit mit seinen Sorgen zu
mir kommen konnte. Dies wird im Deutschen Hydrographischen Institut nicht
anders sein.
Mein Schlußwort soll Ihnen gelten, sehr verehrter Herr Dr. Zwiebler.
Die ähnlich gelagerte Arbeit für Seeschiffahrt und Fischerei verbindet
uns schon viele Jahre. In besonders guter Erinnerung sind mir die ver
trauensvollen Aussprachen, die Sie als Präsident des Deutschen Hydrogra
phischen Instituts mit mir als dem Leiter des Seewetteramtes während der
letzten fünf Jahre geführt haben, wurde doch dadurch jener Gleichklang
hergestellt, der bei den fachlich eng zusammenhängenden Arbeiten beider
Institute zum Wohle der Seeschiffahrt nötig ist. Sie haben mich ferner in
den letzten Wochen bereitwillig in die derzeitigen Probleme des Deutschen
Hydrographischen Instituts eingeführt. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen
für das gewährte Vertrauen und die - ich darf wohl sagen - freundschaft
liche Form der Zusammenarbeit. Ich weiß, daß Sie sich, nachdem der uner
bittliche Ablauf der Zeit Ihr Ausscheiden aus dem Amt des Präsidenten
erzwungen hat, nicht zur Ruhe setzen, sondern in geeigneten Gremien weiter
tätig sein werden. Es ist sehr beruhigend für uns, daß wir dabei auf Ihre
Erfahrung zurückgreifen und auf Ihren Rat zählen dürfen, wie wir es auch
immer gern sehen werden, wenn Sie gelegentlich Ihre alte Wirkungsstätte
besuchen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen Gesundheit und Er
folg in den vor Ihnen liegenden Jahren, die Sie in Glück und Zufriedenheit
mit Ihrer verehrten Gattin und Ihrer Familie verleben mögen.