accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Jahresbericht 1965

Jahresbericht  Nr.  20/1965

Seite  20  -

Instituts  bemerkbar  mache.  Aus  dem  Wissen  um  das  fiskalische  Gesetz,  daß
wissenschaftliche  Institute  auf  dem  Gebiet  moderner  Technik  in  personeller
als  auch  materieller  Ausstattung  hinterherzuhinken  gezwungen  sind,  drückten
Sie  Ihre  Sorge  aus,  genügend  fachlich  geeignete  Mitarbeiter  zu  finden,  die
neuen  Aufgaben  zu  lösen  und  ausscheidende  Angehörige  zu  ersetzen.  Eine  Sorge, ­
  die  Sie  sicher  bis  zum  heutigen  Tag  nicht  verlassen  hat.
Mit  dieser  Sorge  erwuchs  Ihnen  eine  Aufgabe,  die  immer  im  Verborgenen
bleibt,  die  nie  in  Ergebnissen  gewürdigt  wird,  die  sich  aber  fast  täglich
neu  stellt  und  wohl  niemals  eine  endgültige  Lösung  hat,  nämlich  die  Aufgabe:
Ben  richtigen  Mann  an  den  richtigen  Platz  zu  stellen.  Und  dies  nicht  nur
in  fachlicher,  sondern  auch  in  menschlicher  Hinsicht.  Wie  wichtig  ist  doch
diese  Aufgabe  für  die  Arbeit  und  die  Leistung  unseres  Instituts  und  wie
schwierig  ist  sie  doch  in  unserem  Hause,  in  dem  Menschen  so  mannigfacher
Herkunft,  Ausbildung,  Lebensart  und  Lebensauffassung  gemeinsam  arbeiten.
Wir  sind  der  Auffassung,  daß  nur  dort  Leistungen  erbracht  werden  können,
wo  jeder  einzelne  sich  an  seinem  Arbeitsplatz  nicht  nur  als  Roboter  oder
Nummer  eines  Organisationsplanes  fühlt,  wo  man  noch  weiß  um  die  Schwächen
und  Fehler,  die  Stimmungen  und  Launen,  die  persönlichen  Sorgen  eines  Menschen, ­
  wo  alle,  Vorgesetzte  und  Kollegen,  meinen,  daß  jeder  sein  Bestes
für  ein  gemeinsames  Werk  gibt,  kurz:  wo  sich  jeder  als  Mensch  fühlen  kann.
In  diesem  Sinne  sahen  wir  es  als  ein  gutes  Vorzeichen  für  unsere  Zusammenarbeit ­
  an,  als  Sie,  Herr  Präsident,  nach  Ihrem  Amtsantritt  jeden  einzelnen ­
  Angehörigen  unseres  Instituts  an  seinem  Platz  aufsuchten  und  mit  ihm
nicht  nur  über  seine  Arbeit  sprachen,  sondern  sich  auch  nach  persönlichen
Bingen  erkundigten.
Mit  großem  Interesse  folgten  Sie  unseren  Auffassungen,  als  wir  zu  neuen
Formen  der  Zusammenarbeit  gelangten.  Wir  sind  überzeugt,  daß  sich  diese
neuen  Formen  bewährt  haben.  Sie  zeigten  großes  Verständnis  für  unsere  Arbeit ­
  und  bemühten  sich  stets,  uns  dabei  zu  unterstützen.  Dafür  möchten  wir
Ihnen,  sehr  geehrter  Herr  Präsident,  unseren  Dank  sagen.  ■
Mögen  Sie  noch  viele  Jahre  uns  und  unserem  Institut  verbunden  bleiben.
Geehrter  Herr  Professor  Dr.  Roll!
Wir  begrüßen  Sie  als  unseren  neuen  Präsidenten.  Mit  dem  gleichen  Vertrauen, ­
  das  wir  unserem  verehrten  Herrn  Dr.  Zwiebler  entgegenbrachten,
werden  wir  auch  zu  Ihnen  kommen.  Wir  setzen  in  Sie  die  Erwartung,  daß  Sie
uns  gleichermaßen  bei  unserer  Tätigkeit  helfen.
Wir  werden  uns  bemühen,  mit  Ihnen  zusammen  weiterhin  zum  Wohle  der  Bediensteten ­
  zu  wirken.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.