Neuer Präsident des DHI
- Seite 19 -
Jährlich 5 Lehrgänge reichen nicht aus, um die noch wartenden 600 Handels
schiff so ffiziere aufzunehmen. Wir sind froh und stolz, auf diese Weise
eine echte Verbindung топ Handels- und Bundesmarine hergestellt zu haben.
Dazu haben Sie, meine Damen und Herren vom DHI, viel beigetragen.
Dieses Vertrauen, hochverehrter Herr Präsident Dr. Zwiebler, wurde
geprägt durch die Menschen Ihres Hauses, durch Sie als seinen Chef. Wenn
ich auch, Gott sei's geklagt, bisher nicht, die Ehre hatte, Sie persönlich
kennenzulemen, so lag es ausschließlich an Dingen des täglichen Dienst
betriebes, wenn ich, trotz der erfolgten Einladungen, nicht zu Ihnen kommen
konnte. Ihr Name ist aus dem Leben und dem Dienst der Offiziere in der Bun
desmarine nicht mehr hinwegzudenken. Mit Ihrem hochverehrten Herrn Vorgän
ger und Ihnen wurde eine harmonische Verbindung hergestellt, die zum Segen
ganz sicher der Bundesmarine und ich glaube auch Ihres Hauses geführt hat.
Dafür zu danken ist mir im Namen des Inspekteurs der Bundesmarine eine hohe
Ehre. Bei Ausdrücken wie "vorläufiger Ruhestand" oder "Zur-Ruhe-Setzung"
kann ich mich persönlich eines gewissen unangenehmen Gefühls nicht erweh
ren. So, wie Sie, hochverehrter Herr Präsident, bisher gewirkt haben, ist
uns bei Ihnen ein "Ruhestand" undenkbar. Wir wünschen uns, daß Sie noch
lange in der Arbeit, in den Sielen, sein mögen, auch wenn das Gesetz offi
ziell ein Ende setzt. Die Bundesmarine wird es Ihnen danken!
Hochverehrter Herr Präsident Professor Dr. Roll!
Wenn ich bei Ihrem Herrn Vorgänger von einer segensreichen Verbindung
zwischen DHI und Bundesmarine sprechen konnte, so fassen wir die Wünsche
bei Ihrem Dienstantritt in ähnlicher Porm zusammen: Ihr beruflicher Beginn
lag beim Marine-Observatorium Wilhelmshaven. Von dort an über Friedenszeit,
bittere Jahre des Krieges und nach Kriegsende hinweg verbindet Sie viel mit
der Marine. Möge es Ihnen vergönnt sein zu unser aller Nutz und Frommen,
die gute Ehe zwischen Ihrem Hause und der Bundesmarine weiterzuführen.
Eine große Aufgabe verbindet uns. Mit unseren guten Wünschen begleiten wir
Sie mit der Betonung unserer großen gemeinsamen Aufgabe:
Der Seefahrt zu dienen - dem Frieden zu dienen!
ANSPRACHE FÜR DEN PERSONALRAT DURCH HERRN VIERDT
Herr Bundesminister, meine Damen und Herren,
geehrter Herr Präsident Dr. Zwiebler!
Vor 4 1/2 Jahren übernahmen Sie die Leitung unseres Instituts. In Ihrer
Ansprache wiesen Sie auf die revolutionäre Änderung unseres Weltbildes
durch die Technik hin, die sich auch in den Aufgaben und Methoden unseres