Jahresbericht Nr. 21/1966
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Im technischen Betrieb des Seekartenwerkes wurden im Berichtsjahr für
die ausreichende Lagerhaltung der Seekarten 934 Druckaufträge erteilt, wo
bei stark berichtigungsanfällige Karten bis zu viermal nachgedruckt wurden
Der Seekartenabsatz erreichte mit 170 114 Stück fast den Stand des
Vorjahres, obwohl 1965 durch die Betonnungsumstellung in den dänischen
und schwedischen Gewässern ein erhöhter Bedarf vorhanden war. Im Vergleich
zu 1964 ist eine Absatzsteigerung um 11 400 Karten zu verzeichnen
(s. Abb. 6).
Um größere, stoßartig eingehende Seekartenbestellungen reibungsloser
auffangen zu können, wurden vorbereitende Maßnahmen zur Erhöhung der Lager
kapazität getroffen.
für den Druck der Deckblätter zu den Seekarten wurde ein vereinfachtes
Verfahren durch direkte Kopie aus den berichtigten Originalen auf Druck
platten eingeführt und dadurch ein wesentlicher Zeitgewinn erzielt.
Das im Vorjahr'erprobte Eitzverfahren für die Linienelemente der See
karten hat sich sehr bewährt und wurde nach Vervollständigung der er
forderlichen Geräteausrüstung in großem Umfang benutzt.
180000
160000
140000
120000
100000
80000
60000
40000
20000
46 48 50 52 54 56 58 60 62 64 66
Abb. 6: Seekartenabsatz in den Jahren 1946 bis 1966
1) Vergl. Jahresbericht Nr. 20/1965, S. 56