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Full text : Jahresbericht 1966

Jahresbericht  Nr,  21/1966

-  Seite  132  -

ben  werden  und  gleichzeitig  ein  für  die  elektronische  Datenverarbeitung
geeignetes  Lochband  entsteht.  Die  Abgabe  von  Dokumentationskarten  an
Abonnenten  und  die  Anfertigung  einer  jährlichen  Zitaten-Liste  erfolgte
routinemäßig.
Von  den  zahlreichen  Besuchern,  die  sich  über  die  Arbeitsweise  der
Hydrographischen  Dokumentation  informierten,  hospitierten  einige  jeweils
eine  Woche,  um  den  gesamten  DokumentationsZyklus  genauer  kennenzulernen.
Der  Leiter  des  Sachgebiets  Dokumentation  selbst  nahm  an  einem  vierwöchigen
Lehrgang  bei  der  Zentralstelle  für  Maschinelle  Dokumentation  in  Frankfurt/M.
teil.

4.  Deutsche  Hydrographische  Zeitschrift  (DHZ)
Im  Berichtsjahr  erschienen  neun  Hefte  der  DHZ  (Jg.  18,  H.  2-6,  Jg.  19,
H.  1-4).  In  der  Reihe  A  (8°)  der  Ergänzungshefte  kam  als  Nr.  9  die  Arbeit
"Der  Oberflächensalzgehalt  in  der  Nordsee"  von  Friedrich  Schott  heraus.
Die  DHZ  gehört  zu  den  Zeitschriften,  die  in  das  1966  gegründete  bibliographische ­
  Periodikum  "Current  Contents  in  Marine  Sciences"  (herausgegeben
von  der  FAO,  Rom)  aufgenommen  worden  sind.  "Current  Contents  in  Marine
Sciences"  gibt  die  Inhaltsverzeichnisse  ausgewählter  maritimer  Zeitschriften ­
  wieder.  Mit  Rücksicht  auf  eine  möglichst  genaue  Information  wurde  das
Inhaltsverzeichnis  der  DHZ  ab  18/2  geändert:  Neben  Verfasser  und  Originaltitel ­
  erscheinen  die  beiden  Übersetzungstitel  sowie  UDC-Zahl,  Deskriptoren
und  geographische  Angaben.
Stofflich  überwiegen  die  rein  meereskund.lichen  Beiträge,  neben  denen
Beiträge  aus  dem  Grenzgebiet  Ozean  und  Atmosphäre  eine  große  Rolle  spielen.
Die  Herkunft  der  Manuskripte  der  DHZ  in  den  letzten  Jahren  zeigt  die  Tabelle. ­

Der  seit  1959  bestehende  Vertrag  mit  der  Firma  J.J.  Augustin  wurde  von
der  Druckerei  zum  31.  Dezember  1966  gekündigt.  Der  neue  Vertrag  sieht  eine
Erhöhung  der  Satz-  und  Druckpreise  um  etwa  30/  vor.  Deshalb  wurde  untersucht, ­
  in  welchem  Maße  sich  die  Druck-  und  Satzkosten  der  DHZ  seit  ihrem
Bestehen  gesteigert  haben.
Die  Abbildung  23  zeigt,  daß  die  Kostensteigerung  von  1949  bis  1961  und
von  1961  bis  1966  etwa  linear  verläuft,  und  zwar  ergibt  sich  für  den
ersten  Zeitabschnitt  (13  Jahre)  eine  Erhöhung  um  etwa  6/  jährlich  und  für
den  zweiten  Zeitabschnitt  (6  Jahre)  eine  Erhöhung  um  etwa  24/  jährlich
(jeweils  bezogen  auf  1949).
            
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