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Inhaltsverzeichnis : Jahresbericht 1966

Seite  118

Jahresbericht  Wr.  21/1966

a)  Tätigkeit  des  Prüfdienstes  an  -Land.
1)  Magnetkompasse  -  Von  8147  insgesamt  zur  Prüfung  vorgestellten  Kompassen ­
  und  Peilgeräten  mußten  1  272  (15,5$)  zurückgewiesen  werden.  Die  Gründe
lagen  wiederum  vor  allem  in  der  mechanischen  Abnutzung  von  Pinne  und  Stein,
aber  auch  in  zu  großen  Justierfehlem  des  Magnetsystems.
Verschiedene  zur  Prüfung  vorgestellte  Rettungsbootskompasse  mit  Kompaßhaube, ­
  die  nach  dem  internationalen  Schiffssicherheitsvertrag  an  Bord  mitgeführt ­
  werden  müssen,  waren  in  einem  äußerst  schlechten  Zustand,  der  z.T.
auf  die  unzweckmäßige  Unterbringung  in  den  Booten  zurückgeführt  wird;
Abhilfe  könnte  durch  sachgemäße  feste  Unterbringung  -  besonders  in  den
Kunststoffbooten  -  leicht  geschaffen  werden.
2)  Winkelmeßgeräte  -  Von  den  zur  Prüfung  vorgestellten  1  477  Sextanten
und  Oktanten  wurden  1  311  mit  Prüfungszeugnissen  versehen;  davon  hatten
48,3$  Fehler  unter  20  Bogensekunden
40,5$  Fehler  über  20  bis  60  Bogensekunden
11,2$  Fehler  über  60  bis  180  Bogensekunden
166  Instrumente  wurden  wegen  Überschreitens  der  Fehlergrenze,  mechanischer
Mängel  oder  Fehlem  an  Spiegeln  und  Schattengläsern  zurückgewiesen.
3)  Barometer  und  Thermometer  -  Es  wurden  2  329  Barometer  geprüft  und
davon  265  (11,5$)  zurückgewiesen.  Von  den  attestierten  Barometern  erhielten ­


4,3$  die  Güteklasse  I,
46,0$  die  Güteklasse  II,
44,0$  die  Güteklasse  III,
5,7$  die  Güteklasse  IV.
Von  den  2  673  geprüften  Schiffsthermometern  wurden  356  (13$)  zurückgewiesen. ­

4)  Positionslaternen  -  Zur  Prüfung  vorgestellt  wurden  insgesamt
36  985  Schiffslaternen,  davon  5  635  (15$)  zurückgewiesen.  Auf  Lichtstärke
und  Farbtemperatur  wurden  außerdem  6  742  Glühlampen  baumustergeprüfter
Typen  kontrolliert,  von  diesen  mußten  1  015  (15$)  verworfen  werden.  Die
Hauptbeanstandungen  bei  den  zurückgewiesenen  Laternen  waren  wiederum  fehlerhafte ­
  Justierung  der  Lichtquellen,  ungenaue  Ausstrahlungswinkel,  mangelhafte ­
  Farbscheiben  und  Glühlampen.
Eine  Erleichterung  der  Prüfarbeit  brachte  die  nunmehr  volle  Auswirkung
(über  95$)  der  im  Jahre  1961  abgeschlossenen  liormung  der  "Positionslaternen
            
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