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Full text: Jahresbericht 1966

Nautische Technik 
- Seite 113 - 
Die Abbildungen 20 und 21 zeigen den Verlauf der Schallgeschwindigkeit in 
der Nähe der Wasseroberfläche, einmal bei gleichmäßiger, zum anderen bei 
wechselnder Temperatur im Wasser. 
Die Tiefseesonde wurde an verschie 
denen Positionen eingesetzt. Sie war mit 
auswechselbaren Batterien versehen, die 
jeweils einen etwa 40-stündigen Be 
trieb ermöglichten. Den Verlauf der 
Schallgeschwindigkeit längs eines Tief 
seeprofiles zeigt Abbildung 22. 
Alle drei Sonden wurden an interes 
sierte Institute und Firmen zu Meß 
zwecken ausgeliehen. 
Die Untersuchungen an Meßstrecken mit 
Schwingern hoher Resonanzfrequenz wurden 
mit gutem Erfolg weitergeführt. 
Das 5 m-Gerät zur in situ-Messung der 
Schallgeschwindigkeit im Sediment war 
während zweier "Gauß"-Fahrten im Einsatz 
Die Elektronik wurde auf größere Schall 
energie umgestellt und zu zwei Einheiten ' Abb. 22: Schallgeschwindigkeit 
in verschiedenen Tiefen 
zusammengefaßt. Das Meßprinzip - Frequenz- 
1) 
verfahren "sing-around" - ist das 
gleiche geblieben, doch werden die Impulse 
nicht mehr mit einem Sperrschwinger, sondern mit einem Multivibrator er 
zeugt. Für die Signalübertragung wurde eine niedrigere Trägerfrequenz ge 
wählt. Diese Änderung hat sich bei größeren Kabellängen als sehr zweck 
mäßig erwiesen, zumal es dann möglich ist, fertige Industrie-Empfänger 
zu verwenden. 
Auf FS "Meteor" wurde während der Fahrt Nr. 7 ein neues Digitalgerät 
als Zusatzgerät zur Schelfrandlotanlage erprobt. Es dient zur Einspeisung 
der geloteten Werte in einen Drucker oder in eine Datenverarbeitungsan 
lage. Gleichzeitig erfolgt auch die Tiefenanzeige durch leuchtziffern. 
Der Anschluß mehrerer Tochtergeräte mit Leuchtziffernanzeige ist möglich. 
1) Durch den am Empfänger auftreffenden Impuls wird der Sender zur Abgabe 
eines neuen Impulses angeregt. Die Anzahl der je Zeiteinheit ausgesandten 
Impulse ist ein Maß für die Schallgeschwindigkeit.
	        
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