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Volltext: Jahresbericht 1966

Seite 112 
Jahresbericht Ur. 21/1966 
lassungsbedingungen aufzunehmen. 
Untersuchungen an den verschiedenen auf dem Markt befindlichen Sorten 
von Deuchtpetroleum auf ihre Eignung für Positionslaternen haben gezeigt, 
daß die damit betriebenen Brenner lichtstarken liefern, die an der unteren 
Srenze der zu fordernden Mindestwerte liegen. Um der Verwendung minderwer 
tiger Sorten nach Möglichkeit vorzubeugen, hat das Institut den Vorschlag 
gemacht, die vergleichsweise am besten geeigneten Sorten in entsprechend 
beschrifteten verschlossenen Behältern auf den Markt zu bringen. 
lie vom Bundesminister für Verkehr bei der "Intergovernmental Maritime 
Consultative Organization" (IMCO) eingereichte Vorstellung des DHI u.a. 
über die zu hohe Bewertung der mit Petroleum betriebenen Positionslatemen 
hinsichtlich ihrer Tragweite unter realistischen Bedingungen haben zu ei 
ner Umfrage der IMCO bei den beteiligten Nationen geführt, so daß dieses 
Problem nunmehr auch international zur Sprache kommen wird. Während der 
ISO-Tagung im Oktober in Hamburg wurden die Überlegungen des Instituts zu 
diesem Thema mit den anwesenden Vertretern aus Dänemark, Holland und Nor 
wegen durchgesprochen. Die in Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelte 
Glühlampe für Positionslaternen der Sportfahrzeuge soll nun auch in Däne 
mark eingeführt werden. 
Die Vorarbeiten zur Messung der Durchlässigkeit von Farbgläsern für 
Positionslaternen an den Prüfstellen sind abgeschlossen worden. Die hierzu 
benötigten Spannungskonstanthalter wurden bisher bei drei Prüfstellen 
eingebaut. Die Kontrollmessungen der Prüfspannungen für die Glühlampen 
prüfung an den Prüfstellen wurden fortgesetzt. 
Weiterhin wurden Baumusterprüfungen von Glühlampen, Farbgläsern und 
Gürtellinsen für Positionslaternen ausgeführt. 
d) Echolote und Havigationsschallgeräte - Im Berichtsjahr standen drei 
Exemplare des hier entwickelten Gerätes zur Messung der Schallgeschwindig 
keit im Seewasser zur Verfügung: Zwei Plachwassersonden'und eine Tiefsee 
sonde. Eine der Plachwassersonden war noch mit Röhren bestückt, die ande 
ren sind transistorisiert, sie können wahlweise aus dem Bordnetz oder aus 
eingebauten Batterien betrieben werden. 
Während der 4. Fahrt des PS "Meteor" in der Zeit vom 22. April - 9. Juni 
wurden die beiden transistorisierten Sonden eingesetzt. Eine Sonde war im 
lotschacht fest eingebaut und an das Bordnetz angeschlossen. Sie diente 
der Schallgeschwindigkeitsmessung des Oberflächenwassers im Nordatlanti 
schen Ozean. Die zweckmäßige hydrodynamische Form der Meßsonde ermöglichte 
Registrierungen bei allen Fahrtgeschwindigkeiten, auch bei hohem Seegang.
	        
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