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Volltext: Jahresbericht 1966

- Seite 107 - 
Nautische Technik 
NAUTISCHE TECHNIK 
1. Vfissenschaftlich-technische Versuchsarbeiten, Baumusterprüfungen, 
Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der nautischen Geräte 
a) Magnetkompasse, Schiffsmagnetismus - Der Arbeitsanfall auf dem Ge 
biet der Baumusterprüfungen an Magnetkompassen mit und ohne Selbsteuer- 
einrichtung sowie an Kompaßständen und Kompensiermitteln war gegenüber dem 
Vorjahr unverändert. Im einzelnen wurden folgende Geräte geprüft. 
1. Magnetkompasse und Kompaßstände 
Kompaßsäule für Kugelkompasse Beta 5 und Delta 5 der Fa. C. Plath, 
Doppelkugelkompaß Delta 4 der Fa. C. Plath. 
2. Magnetkompasse für Selbsteueranlagen 
Im Berichtsjahr wurden keine neuen Fabrikate zur erstmaligen Baumuster 
prüfung vorgestellt; dagegen fanden verschiedene Ergänzungsprüfungen statt, 
weil mehrere Firmen ihre bereits baumustergeprüften Kompasse und Anlagen 
- z.T. unter Ausnutzung der modernen Halbleitertechnik - vervollkommnet 
hatten. Es wurden geprüft: 
für "Anschütz/Ludolph":Selbsteueranlage mit Tochteranzeige: 
mechan. Kompensiereinrichtung für Ab 
tastung Type 108-03 
für "Sharp Automatic Pilot":_ 
Course Detector Type 19351 SH, 
für "Arkas" Selbsteueranlage: 
Magnetkompaß "Arkas" EAEG - 3 in Verbindung 
mit Kontrollgerät LMB, volltransistorisiert. 
3. Magnetfernkompaßanlagen 
"Ludolph" Magnet-Notkompaß Marine Type SK 39/62 - F. 
Als Grundlage für die Prüfung von Magnet-Fernkompaßanlagen wurden 
"Vorläufige Richtlinien" festgelegt. 
Der magnetische Schutzabstand wurde für die hauptsächlichsten Einzel 
geräte der Selbsteueranlagen "Sharp Automatic Pilot" und "Arkas" sowie der 
"Ludolph" Magnet-Notkompaßanlage gemessen. Bei der gesetzlich vorgeschrie 
benen Baumusterprüfung von Radaranlagen wurden die magnetischen Schutzab 
stände sämtlicher Anlagenteile ermittelt und gleichzeitig die magnetische 
Fremdfeldempfindlichkeit des Sichtgeräts bei folgenden Anlagen festge 
stellt :
	        
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