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Volltext: Jahresbericht 1967

Meereskunde 
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aus großen Vassermengen (bis 1 m^) mit Hilfe von Ionenaustauschern vorgenom- 
men. 
Nach Abschluß der Genehmigungsverfahren konnte mit dem Neubau des Labors 
zur Untersuchung der Radioaktivität des Meeres und der Meereslebewesen be 
gonnen werden. 
5• Geologie und Morphologie des Meeresbodens 
a) Geologische Bodenkartierung - Im Rahmen der systematischen geologi 
schen Meeresbodenaufnahme in der Deutschen Bucht und der westlichen Ostsee 1 2 ^ 
wurden weitere großmaßstabige Seekarten in Arbeit genommen. Hierdurch er 
höht sich ihre Zahl auf insgesamt acht (s. Abb. 9)» Die Bearbeitung erstreckt 
sich dabei auf Probenentnahmen durch Bodengreifer, die in Seemeilenabstand 
gewonnen werden, auf deren Korngrößenanalyse im geologischen Labor und auf 
die kartenmäßige Darstellung der Ergebnisse. 
Eine Karte der Bodenbedeckung der Kieler Bucht wurde fertiggestellt; sie 
soll jedoch noch durch eine Karte der Schlickmächtigkeiten ergänzt werden. 
Die Auswertung der Echolotaufzeichnungen, die bei den Bodenprobenent 
nahmen gleichzeitig anfallen, gestattet die Herstellung einer außerordent 
lich genauen morphologischen Bodenkarte. Ein nordwestlich von Helgoland ge 
legenes Teilstück dieser Karte liegt im Entwurf vor. 
b) Untersuchungen zur Sandwanderung - Dank finanzieller Unterstützung 
seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnte damit begonnen werden, 
Ergebnisse der geologischen Bodenkartierung für Fragen der Sandwanderung 
im deutschen Küstenraum nutzbar zu machen. Korngrößenanalysen von Proben, 
die auf Schnitten quer zu auskartierten Sandkörpern liegen, sowie Foramini 
ferenuntersuchungen (Gegenüberstellung von zerbrechlichen und robusten For 
men) gaben erste Hinweise auf den Grad der Mobilität dieser Sande und auf 
die Richtung der Transportsonderung. 
c) Beiträge zur Ökologie rezenter Foraminiferen - Die Arbeiten zur Öko 
logie rezenter Foraminiferen wurden fortgesetzt. Dazu trugen Nordmeerproben 
bei, die von FFS "Anton Dohrn" gewonnen wurden. Auch die Foraminiferen-Unter- 
suchungen im Schwerpunktprogramm "Sandwanderung", die als Auftakt zu syste 
matischen Untersuchungen über die Variation der Artenzusammensetzung in Raum 
und Zeit anzusehen sind, gehören hierzu. 
d) Sedimentpetrographische Untersuchungen - 
2) ' 
gonnenen Arbeiten ' lag auf der Ermittlung von 
an Kernprofilen aus der Nord- und Ostsee. Diese 
Der Schwerpunkt der 1966 be 
rnas senphysikalisehen Daten 
Daten wurden an vier weite- 
1) Vgl. Jahresbericht Nr. 21/1966, S. 84 
2) Vgl. Jahresbericht Nr. 21/1966, S. 84
	        
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