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Seekartenwerk
sieben Seekarten Tür die Ansteuerung nach New York ( D 448, 449? 450, 455»
45 ö , 457» S34) (s. Abb. 5) vorhanden.'
Die vom DHX bearbeiteten 26 Plotting sheets im Maßstab 1 : 1 000 000
für die Herstellung der "General Bathymetric Chart of the Oceans" (GEBCO)
1 : 10 000 000 wurden durch Eintragung aller inzwischen eingegangenen Lo
tungen auf den Stand Dezember 1967 gebracht.
Die Erhöhung des Seekartenabsatzes wirkte sich bei der Seekartenberich
tigung unmittelbar durch entsprechende Mehrarbeit aus. Die Arbeitslage wur
de noch dadurch verschärft, daß drei Bedienstete (von insgesamt 15) im Jah
re 1967 insgesamt 260 Arbeitstage krank waren. Es ließ sich daher nicht
vermeiden, daß ein Teil des Seekartenlagers unberichtigt in das neue Jahr
übernommen werden mußte.
3. Technischer Betrieb
Der Seekartenabsatz erreichte im Berichtsjahr mit 192 897 Stück einen
Höchststand nach 1945 und lag um 15^ (22 783 Karten) über dem des Vorjah
res; 44 3T8 Deckblätter wurden verkauft. Dementsprechend stieg auch die
Zahl der für die Lagerhaltung erforderlichen Druckaufträge von 934 auf
1 128.
Für die laufende Richtighaltung der Seekarten wurden 44 318 Deckblät
ter abgesetzt.
Die für die Seekartenherstellung tätigen Fachgruppen Reproduktion,
Lithographie, Kartentechnik und Offsetdruck waren mit 2 216 Arbeitsstunden
an der Herstellung des Atlasses "Monatskarten des Nordatlantischen Ozeans"
beteiligt. Allerdings konnte diese zusätzliche Arbeit nicht nur in der nor
malen Dienstzeit geschafft werden, 937 Überstunden waren erforderlich.
Die Herstellung dieses großformatigen Werkes mit seinen 12 Hauptkarten,
172 Nebenkarten und den vielfach in die Situation eingebauten Textteilen
und sonstigen Abbildungen ist das Ergebnis enger und harmonischer Zusammen
arbeit zwischen Redaktion und technischem Betrieb. Nur die buchbinderische
Verarbeitung mußte wegen Überlastung der Buchbinderei an eine Privatfirma
vergeben werden.
Im Buchdruck konnte im Frühjahr die letzte, völlig veraltete und lei
stungsschwache Maschine durch einen modernen Buchdruckautomaten ersetzt
werden. Die Anzahl der Druckgänge stieg von rund 6 Millionen im Jahre 1966
auf über 7 Millionen.
Der Neusatz der Leuchtfeuerverzeichnisse in der veränderten Form (die
Angaben über ein Leuchtfeuer stehen jetzt auf einer Seite statt wie bisher
auf zweien) machte gute Fortschritte, die Teile IA und IIIA wurden bereits