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Full text: Jahresbericht 1967

Jahresbericht Nr'. 22/1967 
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(beide irn Maßstab 1 : JQO 000) abgeschlossen. 
Die Fischereikarten der Pänemarkstraße D 2.36 * 25S, 259 und 200 wurden 
nach., den Verwessungsergebnissen der Meteor-Forschungsfahrt Nr. 6 iw Herbst- 
I960 ^ überarbeitet und als' neue' Ausgaben veröffentlicht. 
Die Einrichtung der friesischen Becca-Kette erforderte neue Decca-Kar- 
ten in der Deutschen. Bucht. Die Lage der Sender gestattet es jetzt, daß je 
weils nur ein Hyperbelnetz in den in Frage kommenden deutschen Seekarten 
notwendig ist, während bisher der ungünstige Schnitt der Hyperbeln der 
deutschen Kette dazu führte, daß nur vier deutsche Seekarten mit den Hyper 
beln der deutschen Kette versehen wurden ( D 50» 53, S4, 244). Sechs See 
karten. erhielten zusätzlich zu diesen Hyperbeln eine Hype.rbelschar der dä 
nischen Kette ( D 2, 3, 44, 49, 87> 103), wodurch ein einwandfreier Schnitt 
der Hyperbeln erreicht wurde. 
Das DHX hatte sich international verpflichtet, die D 50 "Deutsche Bucht", 
1 300 000, und die D 8? "Die Ostfriesischen Inseln mit Helgoland", 
1. j 1 000 000, als erste Decca-Karten zum Jahresende herauszubringeh. Da 
'die Verte für die Senderkoordinaten erst Mitte November zur Verfügung stan 
den, konnten die Hyperbeln nicht früher berechnet werden. Mit dem bisheri 
gen manuellen Zeichnen der Hyperbeln hätte der Termin, nicht eingelialten wer 
den können. Das DHX entschloß sich daher erstmalig zum Gravieren der Hyper 
beln mit einem elektronisch gesteuerten Zeichengerät. Da die hierfür er 
forderlichen Geräte im DHX .nicht vorhanden sind,, lösten verschiedene Lan 
desdienststellen (Ingenieurschule für Bauwesen in Hamburg, Hamburgisches 
Vermessungsamt, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Vermessung) in 
Hannover) diese Aufgabe in Amtshilfe, wofür das DHX zu großem Dank ver 
pflichtet '1st, So konnten beide Karten pünktlich erscheinen. Die Berech 
nungen für drei weitere Seekarten ( D 3, 49, 103) sind abgeschlossen. 
Bei der XX. Internationalen Hydrographischen Konferenz in Monaco im 
April 1967 wurde beschlossen, die von der "Intergovernmental Maritime Con 
sultative Organization" (IMCO) oder von den zuständigen nationalen Gremien 
festgelegten Kollisionsschutzwege in Seekarten wiederzugeben und in den 
Seehahdbüchern zu beschreiben. Die Art der Darstellung wurde dabei offen- 
gelassen. Das deutsche Seekartenwerk hat sich mit Zustimmung des Bundes 
ministeriums für Verkehr dazu entschlossen, die Kollisionsschutzwege als 
rote, aus Pfeilen bestehende Linien, die Grenze der Zone für den Küstenver 
kehr als gestrichelte rote Linien und wenn Trennungszonen vorgesehen sind, 
diese in einem rosa Farbton darzustellen. Diese Darstellungsart ist bereits 
in fünf Seekarten des Kanals ( D 53, 66°, 19b* 245, 2Ö1) (s. Abb. 4) und in. 
l) Vergl. Jahresbericht Nr. 21/1966, S. 63
	        
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