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Nautische Abteilung
Am 1. Oktober wurde die Berichtigungsstelle an das Seebücherlager ange
gliedert, so daß ira Sachgebiet am Jahresende 4 Angestellte ( 1 Nautiker A6 ,
1 Funker 1. Kl., 1 Marinenautiker und 1 Angestellter sowie ein Nautiker A6
im Werkvertrag) beschäftigt waren. Wie bisher war das Sachgebiet mit Fragen
des Seefunks, die sich aus den Vollzugsverordnungen für den Funkdienst und
dem Internationalen Schiffssicherheitsvertrag von 196O ergeben, beschäftigt
und erarbeitete Vorschläge zu Stellungnahmen der Abteilung.
7. Schiffahrtsangelegenheiten
Die Zusammenarbeit mit allen Schiffahrtskreisen•zu vertiefen, war ein
besonderes Anliegen der Abteilung.
Die Schiffsinspektion für die DHI-Schiffe trat 11 mal unter dem Vorsitz
des Leiters der Nautischen Abteilung zusammen. Es wurden Fragen des Bordbe
triebes, der Schiffssicherheit, der Reparatur- und Umbauarbeiten sowie der
Bauplanung eines neuen Vermessungsschiffes behandelt. Am 22. September 1 967
wurde die Schiffsinspektion unter gleichzeitiger Neuordnung Ihrer Zuständig
keit in Schiffskommission umbenannt.
Die nautische Inspektion des DHI nahm an Besprechungen über Reparaturen
und Umbauten teil und prüfte die Schiffssicherheitseinrichtungen an Bord der
Schiffe. Ebenfalls geprüft wurden die Führung der Schiffstagebücher und die
Listen der an Bord befindlichen Schiffspapiere. Je ein Boots- und Feuer-
schutzmanöver fanden in Hamburg auf dem VFS "Gauß'' und FS "Meteor” statt.
Vor Beginn der Vermessungssaison wurden die Besatzungen der Schiffe in der
Handhabung der aufblasbaren Rettungsinseln und der Signalkörper unterwiesen.
Die Schiffe wurden mit Dienstbehelfen und mit deutschen und bei Bedarf mit
ausländischen Seekarten und -büchern ausgerüstet.
Die nautische Inspektion wurde Anfang Oktober aufgelöst und ihre Aufga
ben den für die DHI-Schiffe zuständigen Abteilungen A und S (SV) übertragen.
Das Referat nahm Stellung zu Arbeitsthemen der "Internationalen Hydro
graphischen Konferenz" vom 18.4. - 3*5*1967 in Monaco und zu denen der
"Inter-Governmental Maritime Consultative Organization", sowie zu Sachfra-
gen der "Deutschen Gesellschaft für Ortung und Navigation" (DGON) und der
vorn BMV geplanten Neufassung der Seeschiffahrtsstraßenordnung.