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Full text: Jahresbericht 1967

Aufgaben und Probleme der Nautischen Abteilung 
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längst fällig geworden, weil die Besatzungen der von der früheren Kriegsma 
rine übernommenen Vermessungsfahrzeuge weder der früheren SeemannsOrdnung 
noch dem Se.einannsgesetz vom 26*7*1957 unterstanden. Im Jahr 1964 wurde dem 
Abteilungsleiter N in Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Abteilung die Be 
arbeitung der Aufgaben übertragen, die sich für das DHI aus dem Gesetz zur 
vorläufigen Regelung der Rechte am Festlandsockel vom 24. Juli 19b4 ergeben. 
Danach wird die Erlaubnis für die Gewinnung von Bodenschätzen und für jede 
mit Bezug auf den deutschen Festlandsockel vorgenommene Forschungshandlung 
hinsichtlich der Ordnung der Nutzung und Benutzung der Gewässer und des 
Luftraumes über dem deutschen Festlandsockel vom DHI erteilt. Insgesamt 
wurden bis Ende 1967 39 Genehmigungen für Aufschlußbohrungen oder Aufschluß 
arbeiten auf dem Festlandsockel erteilt, wozu in jedem Falle die Stellung 
nahmen der Fischereiinstitute, Bundespost, Bundesmarine und Vasserschiff- 
fahrtsdirektionen einzuholen waren. Außerdem wurden Vorverhandlungen für 
die Genehmigung von Kiesbaggerungen auf dem Festlandsockel der Ostsee ge 
führt. Die Resultate der deutschen Aufschlußbohrungen waren leider so un 
günstig, daß die Bohrungen eingestellt und alle Bohreinrichtungen wieder 
beseitigt werden mußten. 
Zu den weiteren Aufgaben dieser Art gehören die Schriftführung für den 
Ausschuß des Seeverkehrsbeirates für die Angelegenheiten des DHI und die 
Vorschlagsbearbeitung für die Auszeichnung freiwilliger Mitarbeiter des 
Deutschen Hydrographischen Instituts mit Buchprämien und für die Verleihung 
der Seewart-Medaille in Bronze und in Silber zur Würdigung langjähriger be 
sonderer Verdienste um die Sicherheit der Seefahrt und in den Aufgabengebie 
ten des Deutschen Hydrographischen Instituts.
	        
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