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Full text: Jahresbericht 1967

Aufgaben und Probleme der Nautischen Abteilung 
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Verzeichnisses wäre erforderlich geworden, wenn man nicht eine Rationali 
sierung des Druckes dadurch erreicht hätte, daß man neuerdings auf die ge 
wohnte vielspaltige Beschreibung der Feuer und Signalstellen verzichtet und 
die auch in den Seekarten benutzten Symbole verwendet. Statt über zwei neben 
einanderliegende Seiten erstrecken sich die Angaben für die einzelnen Leucht 
feuer bei den neuen Büchern nur noch über die Breite einer Seite im Format 
DIN A5• Bei der neuen Darstellungsform wird erheblich an Setz- und Druck 
kosten gespart; der Umfang der einzelnen Bände wird wesentlich geringer. 
Bis 1971 soll das gesamte Werk umgeschrieben sein, so daß dann bei Einfüh 
rung eines neuen Druck- und Berichtigungsverfahrens die Herausgabe des Ver 
zeichnisses in der Loseblatt-Form in Erwägung gezogen werden kann. Da der 
Personalbestand für die Fortführung des Leuchtfeuerverzeichnisses wegen des 
ständig anwachsenden Quellenmaterials nicht ausreicht, müssen zusätzliche 
Nautiker im Werkvertrag beschäftigt werden. 
Die Berichtigung des Leuchtfeuerverzeichnisses erfolgt durch Deckblätter, 
die allwöchentlich den Nachrichten für Seefahrer beigelegt und von den Be 
nutzern oder den Berichtigungsstellen an den betreffenden Stellen eingeklebt 
werden. Die einzelnen Bände des Leuchtfeuerverzeichnisses müssen in verhält 
nismäßig kurzen Abständen als Neuausgaben erscheinen, damit sie nicht durch 
zu viele Deckblätter unübersichtlich werden oder gar aus dem Leim gehen. 
Um die Zahl der Deckblätter zu verringern, werden seit 19^3 die zeit 
weiligen Veränderungen bei Leuchtfeuern und Signalstellen nicht mehr auf 
Deckblättern, sondern in einer besonderen Liste bekanntgemacht, die all 
wöchentlich den Nachrichten für Seefahrer beiliegt. 
Der Nautische Funkdienst 
Der ’’Nautische Funkdienst” erschien erstmalig 1922 als einbändiges Werk 
mit einer Auflage von 550 Stück, nachdem zuvor die Angaben über die ersten 
Funktelegraphenstationen, die Sonderdienste für die Schiffahrt unterhielten, 
noch im ’’Verzeichnis der Leuchtfeuer und Signalstelien” Platz gefunden hat 
ten. In den folgenden Jahren wurden die Funkmeldungen zum Nutzen und zur 
Sicherheit der Schiffahrt weiter ausgebaut; Funkstation und Funkpeiler wur 
den allmählich für eine sichere Schiffsführung unentbehrlich. Dementspre 
chend mußte auch der Inhalt des ’’Nautischen Funkdienstes” (N.F.) ständig 
erweitert werden. Nachdem das Buch 19^2 eine Auflagenhöhe von 5 000 Stück 
erreicht hatte, brachten die letzten Kriegs- und die ersten Nachkriegsjahre 
einen schweren Rückschlag. Erst 19^8 erschien wieder eine Neuauflage unter 
Aufsicht des Alliierten Kontrollrates; 19^9 wurden alle Angaben für den Wet 
terfunk in einem Band II zusammengefaßt. Der beginnende Wiederaufbau machte 
eine Erweiterung des N.F. nötig; man entschloß sich 1950 zu einer völlig 
neuen Form des Werks, gliederte den Inhalt in Band I (Funkverkehr), Band II
	        
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