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Full text: Jahresbericht 1967

Jahresbericht Nr. 22/1967 
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sem Abstand befindlichen Bordradargeräte zu gewährleisten. Die Untersuchun 
gen sollten fortgesetzt werden. Leider ist jedoch die Beschaffung der im 
Hause nicht vorhandenen Geräte mit Mitteln des normalen Haushaltes nicht mög 
lich. 
3• Einzelprüfungen nautischer Instrumente und Geräte der Schiffsausrüstung; 
Kompaßregulierungen; BordabnahinePrüfungen von Qrtungsfunkanlagen; 
nautische Auskünfte; Außendienststellen. 
Im Berichtsjahr wurden von den Prüfstellen in Hamburg und den elf Außen 
dienststellen 
30 105 Prüfungen an Land und 
2 331 Prüfungen an Bord 
vorgenommen. Die Tätigkeit der Dienststellen im einzelnen geht aus der Auf 
stellung Tab. 4 hervor. 
a) Tätigkeit des Prüfdienstes an Land 
1) Magnetkompaß - Von den 8O83 zur Prüfung vorgestellten Magnetkompassen 
wurden l4l8 zurückgewiesen, das sind 1 7 > 5% gegenüber 15,5% im Vorjahr. Es 
war ein Anwachsen der Fehler, die durch Eisenhaltigkeit der Kompaßkessel, 
der Kardanringe, der Stege und der Schrauben entstehen, zu verzeichnen. Da 
die Feststellung dieser Fehler am kompletten Kompaß sehr schwierig Ist, wur 
de ein Meß-Verfahren mit Hilfe von Sonden angewandt, das die Prüfung nicht 
nur vereinfacht, sondern auch erheblich verbessert 
2) Winkelmeßgeräte - Zur Prüfung vorgestellt wurden insgesamt lobO Sex 
tanten und Oktanten; 148 Instrumente (= 8,9%» 1966: 11,2$) mußten wegen 
Überschreitens der Fehlergrenze von ISO Bogensekunden zurückgewiesen werden. 
Von den 1312 mit Prüfungszeugnissen versehenen Instrumenten hatten 
68% Fehler unter 20 Bogensekunden, 
23$ Fehler über 20 bis 60 Bogensekunden und 
9/6 Fehler über 60 bis 180 Bogensekunden. 
3) Barometer und Thermometer - 2505 Barometer wurden zur Prüfung vorge 
stellt, davon 290 zurückgewiesen (= 11 ,676, 1966: 11'>5$) »Von den 2215 atte 
stierten Barometern erhielten 
5/6 die Güteklasse I, 
55% die Güteklasse II, 
37% die Güteklasse III und 
3% die Güteklasse IV. 
2050 Schiffsthermometer wurden geprüft, zurückgewiesen wurden 154 Instrumen 
te (-7,5%, 1966; 13%). 
1) Das Meßverfahren ist beschrieben im Aufsatz von H.-M. Schreitling in 
"Der Seewart", 1968, Heft 2
	        
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