accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Jahresbericht 1967

Nautische Technik 
- 1 17 - 
Schiffsführungen in einwandfreiem Zustand übergeben 1 2 '. Auf dem FS "Meteor" 
wurden die Funk- und Ortungsfunkanlagen nach jeder Reise überholt. 
Die Kelvin Hughes Radar-Fotoplot-Anlage wurde auf dem VFS "Gauß" einge 
baut und trotz erheblicher Schwierigkeiten in Betrieb genommen* 
f) Radarreflektoren - Die Vorschriftenentwürfe für die Prüfung von Ra 
darreflektoren sind praktisch abgeschlossen. 
g) Unterricht - Der 4. Kursus des "Informationslehrganges über Funkor 
tung in der Seeschiffahrt" wurde nur zeitweise fortgesetzt, da die Abordnung 
von Teilnehmern nach Hamburg aus Haushaltsgründen nicht möglich war* 
h) Seenotfunksendebaken - Versuche in Zusammenarbeit mit der Deutschen 
Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DVL) zeigten, daß Flugzeuge, die 
mit Schiffspeilfunkanlagen ausgerüstet sind-, die Baken ebenso gut orten 
können wie Schiffe mit gleicher Ausrüstung. Mit den vorliegenden Ergebnis 
sen sind nun die Verfahrensfragen geklart; offen bleibt zunächst die Frage 
der Ausrüstung der SAK-Flugzeuge ^^ mit entsprechenden Peilfunkanlagen, 
Internationale Empfehlungen für die Seenotfunksendebaken wurden inzwi 
schen vom "Comité Consultativ International des Radiodiffusions" (C.C.I.R.) 
erarbeitet. 
i) Grenzwellenpeilung und Funkbeschickungssender - Der Funkbeschickungs 
sender Bremerhaven hat seinen endgültigen Aufstellungsort erhalten und ar 
beitet gut. Die Erprobung der Funkbeschickungssender Elbe (Belum und Holler 
wettern) konnte wegen technischer Schwierigkeiten noch nicht abgeschlossen 
werden. Das Grenzwellenfunkfeuer auf Helgoland war weiterhin in Betrieb und 
hat sich gut bewahrt. 
j) Radarkennung - Mit Mikrowellengeräten und -bauteilen, die aas DHI 
dankenswerterweise von der Industrie geliehen erhielt, wurden Versuche zum 
Thema "Radarkennung" gemacht. Mit der Versuclisanordnung (im wesentlichen 
bestehend aus einem ständig in Betrieb befindlichen Klystronsender (P 
25 mW) und einem Kornstrahler) konnte gezeigt.werden, daß bei sogenanntem 
"inbana"-Betrieb der nutzbare Entfernungsbereich von etwa I sm bis 10 so 
reicht. Es müßte also möglich sein, mit einer Hochfrequenzleistung von et 
wa 0,5 ¥ bei der jetzigen Empfindlichkeit der Schiffsradargeräte einen Kreis 
mit 10 sm Radius zu versorgen. In einem Abstand von 1 sm und weniger zwischen 
dem Sender und den reflektierenden Gegenständen (Küsten, Bauwerke. Schiffe) 
ergaben sich allerdings erhebliche Störungen des Bordradargerätes. Bei ei 
nem Abstand von, 0,1 sm mußte z.Ü. die Strahlungsleistung des Senders um den 
Faktor 1000 herabgesetzt werden, um ein einwandfreies Arbeiten der in die 
1) Vgl. s. 113 
2) SAR = seareli and rescue (Seenotrettungsflugzeuge)
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.