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Full text: Jahresbericht 1967

Jahresbericht Nr. 22/1967 
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digen internationalen Datenzentren und andere interessierte Stellen erhiel 
ten monatlich die erdmagnetischen Teilkennziffern der Deklination und der 
Horizontalintensität und einen ausführlichen Bericht über die besonderen 
Effekte und Pulsationen sowie vierteljährlich die vorläufigen Tages- und 
Monatsmittel der erdmagnetischen Elemente. Um dem Wunsch der internationa 
len Wissenschaft nach ausführlicher und schneller Information über erdmag 
netische Variationen zu entsprechen, sind im Berichtsjahr erstmalig Mikro 
filme der Registrierungen des Hauptsystems und des Pulsationssystems - be 
ginnend mit dem 1.1.1964 - angefertigt und dem Velt-Datenzentrum A in USA 
zur Verfügung gestellt worden. 
Die Zusammenarbeit innerhalb der "Arbeitsgemeinschaft Ionosphäre der deut- 
sciien Geophysikalischen Institute" und der URSI (Union Radio Scientifique In 
ternationale) ist wie bisher fortgeführt worden. Der Referent gehört der Kom 
mission für Ionosphärische Radioelektrizität der URSI an und ist Mitglied in 
fünf Arbeitsgruppen der Internationalen Assoziation for Erdmagnetismus und 
Aeronomie (iAGA). Er ist Mitglied in dem deutschen "Eorschungskollegium Phy 
sik des Erdkörpers" und in dem "Deutschen Komitee für das Unternehmen Erdmantel 
Im Erdmagnetischen Observatorium Vingst wurden im Berichtsjanr'neben 
anderen Instrumenten fünf transportable erdmagnetische Variographen und drei 
Einzelsysteme aus Variographen nachjustiert, geprüft und attestiert. 
Kopien der Magnetogramine wurden dem Institut für Geophysik der Universi 
tät Göttingen, dem Adolf-Schmidt-Observatorium Niemegk und auf Anforderung 
auch zahlreichen anderen Instituten des In- und Auslandes zugesandt. 
Für eine Sonderuntersuchung über erdmagnetische Pulsationen wurde in 
Vingst wie in den Vorjahren eine Registrierapparatur des Instituts für Geo 
physik der Universität Göttingen betreut. 
Im Berichtsjahr wurde ein Wissenschaftler des Instituts für die Physik 
des Erdkörpers der Universität Hamburg in die erdmagnetische Meßpraxis ein 
gewiesen . 
Die im Rahmen der Atlantischen Expedition 19&5 FS’ "Meteor" gewonne 
nen Registrierungen der zeitlichen Variationen des Erdfeldes auf der Anker 
station "Meteor" und auf der Insel Fernando de Noronha wurden ausgewertet. 
Daraus konnten neue Erkenntnisse über die Lage des äquatorialen "Electrojet" 
relativ zum erdmagnetischen Äquator im Gebiet 3^° westlicher Länge abgelei 
tet werden. Der Sachbearbeiter hat darüber auf der XIV. Generalversammlung 
der International Union of Geodesy and Geophysics (lUGG) vorgetragen. 
b) Erdmagnetische Kartographie - Durch Tausch der "Ergebnisse der erd 
magnetischen Beobachtungen" erhält das Institut umfangreiches Zahlen- und 
Kartenmaterial von allen Gebieten der Erde und kann für die Kompaßnavigati 
on auf See und in der Luft ausreichende Angaben liefern. Für 23 Lufthäfen
	        
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