Verwaltung
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bereiten, stellte Mitarbeiter für zehn Unternehmen auf FS „Meteor“, VFS „Gauß“
und VFS „Komet“ und setzte beschädigte oder abgenutzte Geräte wieder instand.
Im Rahmen der Seegangsmessungen vor Sylt wurde das im Jahre 1968 begonnene
Arbeitsprogramm fortgesetzt und erweitert. Sechs Wellenpegel wurden mit einer
telemetrischen Datenübertragung ausgerüstet. Eine Anlage wurde erstellt, welche
die an Land empfangenen Daten auf Magnetband und Lochstreifen aufzeichnet.
Zwei Gezeitenpegel wurden angefertigt.
Mehrere Mitarbeiter der Versuchswerkstatt wirkten mit, die Meßstationen aufzu
bauen und die Messungen durchzuführen. Sie waren auch am Aufbau der Meß
station „Alte Weser“ beteiligt, die Eichzwecken am Wellenpegel dienen soll.
Weitere sieben Geräte für die Auswertung von Echogrammen wurden für die Ver
messungsschiffe angefertigt. Um die Arbeit zu erleichtern, wurde ein neuartiges
Auswerteverfahren mit photoelektronischer Abtastung entwickelt. Mit dem Bau von
zwei Geräten wurde begonnen.
Um die Filmregistrierung der Schaufelradmesser zu verbessern, erhielten die Re
gistriergeräte eine neue elektronisch gesteuerte Belichtungseinheit.
Für das Observatorium Wingst wurde ein Beiichtungsgerät zur Beschriftung von
Magnetogramm-Negativen angefertigt.
Für die Laternenprüfung wurden vier optische Prüfbänke mit den zugehörigen
Diaphragmenhaltern fertiggestellt.
Eine Zugmeßeinrichtung, welche die Zugbelastung des Seiles der Winde 10 auf
FS „Meteor“ ermitteln soll, wurde entwickelt und zum Jahresende eingebaut.
Im vierten Quartal wurden Arbeiten für die Abteilung Geophysik und Astronomie
fortgesetzt, die gravimetrischen Meßwerte zu digitalisieren.
Für die Geologie wurden zwei Meßköpfe zur Leitfähigkeitsmessung im Sediment
und für die Nautische Technik zwei Meßstrecken zur Wasserschallmessung her
gestellt.
Ein über Kabel beeinflußbares Aufschwimmgerät, das Unterwassersensoren ent
hält, wurde erstellt und in der Ostsee erprobt.
Neben diesen Neuanfertigungen wurden die laufenden Ergänzungsarbeiten an
Meß- und Versuchsgeräten aller Fachabteilungen und deren Betriebseinrichtungen
sowie notwendig gewordene Änderungen auf den Vermessungsschiffen durchge
führt.
Während die Personalkapazität auf dem Sektor der Mechanik gegenüber den Vor
jahren nicht erweitert werden konnte, war es auf dem Sektor Elektronik nur durch
vorübergehende Abordnung eines Elektro-Mechanikers der Abteilung Meeres
kunde an die Versuchswerkstatt möglich, den vermehrt gestellten Forderungen
zu entsprechen.
VERWALTUNG
1. Personalangelegenheiten
Im Jahre 1969 sind 83 Angestellte und 73 Arbeiter eingestellt worden; 48 Ange
stellte und 55 Arbeiter wurden entlassen.
Die Leitung der Abteilung „Nautische Technik“ hat ORR Dr. Zickwolff am 1. 9. 1969