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Full text: Jahresbericht 1969

Nautische Technik 
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lierer niedergelassen hat. in einer Besprechung mit dem „Verein Deutscher Kom- 
paßregulierer e. V.“ wurde den in Bremerhaven ansässigen Regulierern, die auch 
für Cuxhaven beauftragt sind, empfohlen, sich dort eines Vermittlers zu bedienen, 
der Aufträge entgegennehmen und die Regulierer in Bremerhaven benachrichtigen 
soll. 
Für die See-Berufsgenossenschaft wurden im Wege der Amtshilfe zahlreiche Gut 
achten über die Ausrüstung von Schiffen mit Magnetkompassen und ihrer fach 
gerechten Aufstellung an Bord erteilt. 
Von Herrn Reg.-Dir. a. D. Dr. C. Heller wurde die „Anweisung für elektromagne 
tische Kompaßregulierung mit interkardinalspulen“ fertiggestellt. Die Schrift wurde 
im Institut als Manuskript gedruckt und allen Außendienststellen und anderen 
Interessenten übergeben. 
Bei der Behörde für Wirtschaft und Verkehr - Oberhafenamt - Hamburg wurde 
beantragt, falls der Deviationsdalben aus dem Kohlenschiffhafen entfernt werden 
sollte, einen gleichwertigen Dalben im Mühlenwerderhafen zu errichten. 
Wegen der Frequenzänderung im DHI-internen Sprechfunk sind die UKW-Hand- 
funksprecher bei den Peilstellen Flensburg, Pellworm, Travemünde und Stader 
sand im November und Dezember gegen neue Geräte ausgewechselt worden. 
Auf Ersuchen der Schweizerischen Bundesbahnen wurde Herr P, Styger vom 24. 
bis 28. März und auf Ersuchen des Wasserschutzpolizeiamtes Baden-Württemberg 
Herr K. Holz vom 13. bis 17. November über Kompaßregulierungen informiert. 
Bordabnahmeprüfungen von Ortungsfunkanlagen. - Auf 1178 Schiffen, davon 171 
(14,5%) ausländischen, wurden die Ortungsfunkanlagen auf ihre navigatorische 
Brauchbarkeit geprüft: 
502 Radaranlagen (Erstprüfungen neuer Anlagen), 
39 Radaranlagen (Nachprüfungen vorhandener Anlagen in besonderen Fällen), 
247 Peilfunkanlagen (Erstprüfungen neuer Anlagen), 
714 Peilfunkanlagen (gesetzl. Wiederholungsprüfungen). 
Hierfür waren 1599 Bordbesuche einschließlich der Abnahmefahrten auf deutschen 
Revieren und 19 Auslandsreisen nach Holland, Finnland, Norwegen und Däne 
mark erforderlich. 
Bei 60 Radar- und 286 Peilfunkanlagen wurden Mängel festgestellt, die die naviga 
torische Brauchbarkeit ausschlossen. Auf 96 Schiffen waren die Peilfunkbücher 
nicht geführt worden. 
Die Anzahl der Prüfungen verteilte sich folgendermaßen auf die Dienststellen: 
Hamburg 46,5 % Lübeck 3,5 % 
Bremen 18,8% Flensburg 3,2% 
Bremerhaven 9,6% Cuxhaven 2,4% 
Kiel 7,3% Wilhelmshaven 2,0% 
Emden 6,7 % 
Für 187 Schiffsneubauten wurden die geplanten Einbauplätze für Radar- und Peif- 
funkanlagen an Hand von Zeichnungen geprüft und unseren Empfehlungen ent 
sprechend geändert. Außerdem wurden auf 32 Schiffen in Zusammenarbeit mit den 
betreffenden Reedereien, Werften und Einbaufirmen Empfehlungen bei Um- oder 
Nachrüstungen gegeben. Infolge der Entwicklung im Schiffbau — besonders im 
Hinblick auf die Anordnung und Konstruktion des Ladegeschirrs - wird es immer 
schwieriger, störungsfreie Plätze für Radar- und Peilfunkanlagen zu finden, um die 
navigatorische Brauchbarkeit solcher Anlagen zu gewährleisten.
	        
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