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24, Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen Instituts 1969
Abb. 21. Sonde zur Messung der Absoiutgeschwindigkeit des Schalls im Wasser
Für den Vermessungsschiff-Neubau „Komet“ und das Wracksuchschiff „Ätair“
wurden die Abnahmeprüfungen folgender Anlagen im Werk und an Bord durchgeführt:
1 Kleinlot,
10 Zweifrequenzen-Vermessungslote,
1 Tiefseelot und
1 Sonaranlage mit S-D-Sichtrohranzeige.
Auf FS „Meteor“ wurden das Schelfrandlot und die Sonaranlage verbessert. Die
Impulsgabe des Schelfrandlotes wurde auf Nadeltastung umgebaut. Die fünf
Lupenschreiber wurden mit einer Antaufverzögerung versehen, die eine lineare
Darstellung des gewählten Tiefenbereichs ermöglicht. Ein Digital-Leuchtzifferngerät
zur Tiefenanzeige wurde auf dem Arbeitsdeck installiert. Durch schaltungstechnische
Maßnahmen wurde erreicht, daß die Registriereinrichtung des 30-kHz-Schelfrandlotes
mit der 15-kHz-Sonaranlage im Vertikalbetrieb verbunden werden
kann. Gleichzeitig werden dann die im Vertikalbetrieb der Sonaranlage nicht benötigten
Anlagenteile vom Netz abgeschaltet. In den drei Impulsgeneratoren der
Schelfrand- und Sonaranlage wurden im 5000-Volt-Hochspannungsteil die Röhren
durch Siliziumgleichrichter ersetzt. Im Lotraum wurden die dort benötigten Digitalgeräte
in ein Tischregal eingebaut.
2. Funktechnische Hilfsmittel der Navigation
a) Wissenschaftliche Und technische Arbeiten auf dem Gebiet des Ortungsfunks
Die Entwicklungsarbeiten an der Seenotfunkboje EPIRB (Emergency Position
Indicating Radio Beacon) zur Kennzeichnung der Seenotposition sind abgeschlossen.
In Zusammenarbeit mit dem Fernmeldetechnischen Zentralamt Darmstadt sind