Nautische Technik
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Schiffsradaranlage Atlas 2000 der Firma Friedr. Krupp, Atlas Elektronik, Bremen
Schiffsradaranlage Typ AR 305-B der Firma Anritsu, Japan
Schiffsradaranlage Typ FRA-10 der Firma Furuno, Japan
Schiffsradaranlage MK-7 der Firma Sperry, England
Schiffsradaranlage Typ RM 914 und RM 916 der Firma Decca, England
Ferner wurden an 35 weiteren Geräten Schutzabstandsmessungen vorgenommen,
wie z. B. an
Transistorumformern, Navigationsscheinwerfern, Klarsichtfenstern, Bordlautsprechern,
Ruderlagenanzeigern, Chronometern, Manometern, Funksprechgeräten,
Seenotfunksendebojen, Steuersäulen und Kreiseikompaßanlagen.
Untersuchungen an schwachmagnetischen DILAVAR-Platten wurden für die Firma
Hamburger Flugzeugbau durchgeführt. Auf Grund von Messungen an einzelnen
Musterplatten wurde die magnetische Störfeldstärke berechnet, die von einer Fußbodenpanzerung
aus diesem Material am Ort des Magnetkompasses höchstens
hervorgerufen werden kann.
Das Verhalten von Magnetkompassen und schwingungsabschirmenden Aufhängungen
unter dem Einfluß von Vibrationen*) wurde weiterhin untersucht.
Aus den Vibrationsmessungen an Bord von „Süderoog“*) wurde das Leistungsspektrum
der vorkommenden Schwingungen als Funktion der Frequenz bei verschiedenen
Fahrtstufen und den verschiedenen Schwingungsrichtungen ermittelt.
Die bei diesen Messungen verwendeten Linearbeschleunigungsmesser wurden
auf ihre Empfindlichkeit gegenüber weiteren Freiheitsgraden untersucht.
Im Magnetkompaßwesen wurde weiterhin international zusammengearbeitet. Besuche
von Vertretern niederländischer und norwegischer Prüfbehörden fanden statt.
Die dänische Prüfstelle in Kopenhagen wurde besichtigt.
Mit dem Bau einer Störfeldkompensationseinrichtung für das Magnetkompaßprüfhaus
wurde begonnen. Eine solche Einrichtung wird wegen der magnetischen
Störungen infolge der Bauarbeiten für die neu zu errichtende City-S-Bahn notwendig.
Für Magnetfernkompaß- und Selbsteueranlagen wurden theoretische Betrachtungen
angestellt, um die Abhängigkeit des Übertragungsfehlers von verschiedenen
Konstruktionsparametern zu erfassen.
Mit der Baumusterprüfung einer neuen Magnet-Fernkompaßanlage wurde begonnen.
Produzenten von Magnet-Fernkompaß- und Magnet-Selbsteueranlagen wurden
hinsichtlich der Ausführung dieser Anlagen beraten.
Der auf Anregung des DHI von Firma Anschütz & Co. entwickelte Standlinienregler*)
wurde auf VFS „Komet“ erprobt. Es gelang, das Schiff mit hoher Genauigkeit
automatisch auf wählbaren Standlinien der Hyperbelnavigationssysteme
„Decca“ und „Hi-Fix“ zu steuern. Bei mittelschwerer See aus ungünstiger Richtung
wurden extrémale Ortsabweichungen von der vorgegebenen Standlinie bis
ca. 17 m gemessen. Dieses Gerät ermöglicht, die Ortsgenauigkeit der Seevermessung
zu erhöhen und den Arbeitsablauf zu erleichtern.
b) Kreiselkompasse
Die vom DHI aufgestellten Richtlinien*) zur Baumusterprüfung von Handelsschiffs-Kreiselkompaßanlagen
wurden auf einer Tagung im DHI gemeinsam mit Vertre-')
Vgl. Jahresbericht Nr. 23/1968.