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24. Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen Instituts 1969
5, Rechenanlage
Im November wurde bei der Firma Honeywell eine Rechenanlage H 632 bestellt,
die im August 1970 geliefert werden soll. Es handelt sich um eine moderne Platten-
Band-Anlage mit Eingabe über Lochkarten, Lochstreifen und Magnetband sowie
Ausgabe über Lochkarten, Lochstreifen, Magnetband, Schnelldrucker und Kurven
zeichner. Für die zu erwartenden umfangreichen Programmierarbeiten wurde im
Juni eine Programmiererin eingestellt. Ein Sachbearbeiter schied Ende Juni krank
heitshalber aus, das Sachgebiet konnte im Berichtsjahr nicht wieder besetzt wer
den.
Die Rechenanlage IBM 1620 wurde folgendermaßen ausgenutzt (Angaben bezogen
auf die gesamte Arbeitszeit):
Rechenzeit 91,9%
Übersetzen von Programmen 0,7%
Prüfen von Programmen 1,5%
Anlaufzeit 3,0%
Reparatur und Wartung 2,5%
Kein Betrieb 0,4%
Die Rechenzeit verteilte sich wie folgt auf die einzelnen Abteilungen:
Seevermessung und Seekartenwerk 4,0%
Decca-, Loran-, Hi-Fix-Hyperbeln, Mercatornetze u. a,
Meereskunde 14,2%
Aufbereitung und Spektralanalyse von Strom- und Seegangs
beobachtungen
Aufbereitung ozeanographischer Daten
u. a.
Geophysik und Astronomie 61,8%
Gezeitenanalysen
Gezeitenvorausberechnungen
Halbmonatliche Ungleichheiten
Windstauberechnungen
Gezeitenspektren
Ephemeriden
Reduktion der Zeit und Breitenbestimmungen
Anomalien des Schwerefeldes
u, a.
Nautische Technik 0,7%
Analyse von Schiffsbewegungen und deren Einfluß auf das Ver
halten nautischer Instrumente
Statistik der funktechnischen Geräte
u. a.
Allgemeine Abteilung
Personalstatistik
0,1 %