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Full text: Jahresbericht 1969

Meereskunde 
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an im Wasser befindlichen Schwermetallionen (Ab- bzw. Adsorption), die für die 
Fragen der Meeresverschmutzung von aktueller Bedeutung sind, ging wegen des 
noch immer andauernden Personalmangels im Berichtsjahr wiederum nur sehr 
langsam voran. Die Analyse von einschlägigen Wasser-, Trübungs- und Boden 
proben führte aber doch wenigstens zur Erarbeitung einer brauchbaren quantita 
tiven Untersuchungsmethodik, die in den kommenden Jahren die Grundlage der 
hier anfallenden Arbeiten sein wird. 
Abb. 16. Querschnitt eines Riffes vor der Küste 
d) Physikalische Eigenschaften der Sedimente 
Die im Jahre 1968 begonnenen in-situ-Messungen der Temperatur und der elek 
trischen Leitfähigkeit in Schlicken der westlichen Ostsee wurden fortgesetzt und 
auf ein Nordseegebiet südöstlich von Helgoland ausgedehnt. 
Die Fülle des Beobachtungsmaterials in der westlichen Ostsee gestattet bereits 
statistische Aussagen: In größeren zusammenhängenden Schlickgebieten über 
steigt die Variabilität des Schlickaufbaus, wie sie sich im Verlauf der elektrischen 
Leitfähigkeit zu erkennen gibt, selten den Wert von 10% (Abb. 17). Man muß 
dabei allerdings die Randbezirke der Schlickgebiete und eine etwa 50-80 cm 
mächtige Oberflächenzone sowie jahreszeitlich temperaturbedingte Schwankungen 
unberücksichtigt lassen, weil hier Abweichungen auftreten können, die weit über 
die erwähnten 10 % hinausgehen und ca. 50 % erreichen können. 
Bei gespreizter Darstellung des Leitfähigkeitsverlaufs ergibt sich in den zunächst
	        
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