Seeverkehrsbeirat
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Blauton wie bisher nur bis zur 6-m-Unie zu drucken, und ihn nur bei kleineren
Maßstäben bis 10 m auszudehnen. Es wurde vorgeschlagen, alle Karten mit einem
auffallenden Vermerk über die jeweilige Ausdehnung des Blautons zu versehen.
Die Vorschläge, mit zwei verschiedenen Farbtönen oder mit einer blauen Linie
entlang der 10-m-Linie zu arbeiten, stießen auf Bedenken wegen des damit ver
bundenen Mehraufwands bei der Kartenherstellung. Man beschloß, noch keine
Entscheidung zu treffen und die anstehenden Fragen mit den Interessenten noch
weiter zu klären.
Beim Seebücherwerk wurde beanstandet, daß die Laufzeiten einiger Bände
des Leuchtfeuerverzeichnisses zu lang seien. Die AVB-Steilen äußerten den
Wunsch, alle Bände des Leuchtfeuerverzeichnisses wieder alljährlich erscheinen
zu lassen. Um die redaktionelle Kapazität bei allen Seebüchern zu verbessern,
steht das DHI in Verhandlungen über die Abgabe des Seewarndienstes an die
Radarleitzentrale Cuxhaven der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Hamburg, denn
das Bundesfinanzministerium ist nicht in der Lage, dem DHI für diesen rund-um-
die-Uhr besetzten Dienst ausreichende Planstellen zuzuweisen. Es wurde angeregt,
besonders wichtige Nachrichten für Seefahrer ähnlich den französischen „Difraps“
auf besonderen Blättern zu drucken, damit sie allen Schiffen per Luftpost nach
gesandt werden können.
Die Prüfungen von Navigationsgeräten sollen durch zwischenstaatliche
Vereinbarungen vereinheitlicht werden, so daß vor allem die in anderen europäi
schen Ländern ausgestellten Zertifikate auch in Deutschland anerkannt werden.
Erste Erfolge sind auf diesem Gebiet bereits zu verzeichnen; seit 1967 können
die in Amsterdam und Rotterdam ausgestellten Prüfungserzeugnisse für Kompasse
bei uns anerkannt werden. Es besteht Aussicht, daß in absehbarer Zeit auch die
in den Niederlanden ausgeführten Laternenprüfungen anerkannt werden können.