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Volltext : Wasserstandsvorhersage mittels neuronaler Netze (BSH-Berichte, Nr. 15)

209

Vergleichsmaßstab:  Die  Kohonen-Netze  wurden  mit  folgenden  Modellen
verglichen:  Mit  einem  statistischen  Verfahren  (Gesamtansatz),  mit
zwei  hydrodynamischen  Modellen,  mit  dem  Nearest-Neighbor-Verfahren,
  mit  dem  Persistenzmodell  und  mit  den  mündlichen  Vorhersagen ­
  des  Wasserstandsvorhersagedienstes,  die  schriftlich  protokolliert
wurden.

2.4.1  24

versteckte  Neuronen:  Neuronen  der  versteckten  Schicht  zwischen  Einund
  Ausgabeschicht  bei  Backpropagation-Netzen.

3.3.1  33

verteilt:  Die  Art,  wie  die  Information  in  einem  neuronalen  Netz  vorliegt.
Der  Ausfall  eines  einzelnen  Neurons  führt  nicht  zum  Ausfall  des
Gesamtsystems.

3.2  32

Vorhersagedatensatz:  Datensatz  zum  Überprüfen  der  Vorhersagen  der
Kohonen-Netze.  Im  Falle  des  autoregressiven,  des  klassifizierenden,
des  doppelklassifizierenden  und  des  Regression-plus-Window  Zeitmusters ­
  ist  dieser  Datensatz  mit  dem  Validationsdatensatz  identisch,  im
Falle  des  multiregressiven  und  des  Multi-Window  Zeitmusters  dagegen ­
  nicht.  Die  Vorhersagen  des  Vorhersagedatensatzes  decken  den
gleichen  Zeitraum  wie  die  Messungen  des  Validationsdatensatzes  ab
und  werden  nur  für  die  Bestimmung  der  "bestmatch"  Neuronen  verwendet. ­


2.2  17

Vorhersagefehler:  Mittlerer  Fehler,  der  auf  dem  Vorhersagedatensatz  basiert.


2.2.1  17

Wasserstand:  Höhe  des  Meeresspiegels,  die  von  einem  Pegel  gemessen
wird.  Alle  Messungen  beziehen  sich  auf  das  Pegel  Null,  das  durch  das
Normal  Null  minus  fünf  Meter  definiert  ist.

2.1.2  4

Wasserstandsvorhersagedienst:  Dienst  am  Bundesamt  für  Seeschiffahrt
und  Hydrographie,  der  gesetzlich  zu  einer  regelmäßigen  Vorhersage
des  Wasserstands  an  der  deutschen  Küste  verpflichtet  ist.

1  1

weight  elimination:  Verfahren  zur  Elimination  von  Gewichten  von  Backpropagation-Netzen
  durch  Addition  eines  weiteren  Terms  zur  Fehlerfunktion, ­
  der  die  Komplexität  des  Netzes  "bestraft".

3.5.3  43

Wind:  Luftbewegung,  die  in  Polarkoordinaten  gemessen  wird:  Geschwindigkeit
  und  Richtung.  Als  Windrichtung  wird  diejenige  Richtung  bezeichnet, ­
  aus  der  der  Wind  kommt.  In  aerodynamischen  Modellen
wird  der  Wind  in  kartesischen  Koordinaten  dargestellt.

2.1.3  8

zeitlich  globales  Minimum:  Minimum  des  Validationsfehlers  bei  einer
bestimmten  Lernepoche.

3.5.3  45
            
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