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Full text : Wasserstandsvorhersage mittels neuronaler Netze (BSH-Berichte, Nr. 15)

196

600
300  3
300  2  50
100
100  3.
Diese  Angaben  entsprechen  einem  Verhältnis  der  Anzahlen  der  beiden  Selektionsverfahren
von  50:50.  Für  die  Vorhersage  des  Staus  zu  Niedrigwasserzeitpunkten  sollten  diese  Angaben
so  verändert  werden,  daß  sie  dem  Verhältnis  25:75  (MD:ZGR)  entsprechen.  Außerdem  sollten
Gesamtzahl  und  Gruppengröße  an  die  zur  Verfügung  stehende  Hardware  entsprechend
angepaßt  werden.  Für  das  neue  Lernen  wird  empfohlen,  nicht  eine  Workstation  des  Wasserstandsvorhersagedienstes ­
  zu  verwenden,  sondern  den  aktuellen  Computer,  auf  dem  auch  die
hydrodynamischen  Modelle  laufen.  Die  dritte  Steuerdatei  ist  die  bereits  erwähnte  Datenbank
("db"),  z.B.  "sel.db".  Dieser  Begriff  ist  übertrieben.  Es  handelt  sich  dabei  nur  um  eine  Liste
von  vier  bis  fünf  Einträgen  pro  Zeile,  aus  denen  sich  das  Selektionsprogramm  die  nötigen
Angaben  zum  Einlesen  der  Daten  heraussucht.  Die  Pfade  in  dieser  Datei  müssen  noch
entsprechend  angepaßt  werden.
Zur  Selektion  der  Daten  kann  dies  Programm  auf  folgende  Weisen  aufgerufen  werden.  Die
erste  Zeile  entspricht  der  Selektion  von  Trainingsvektoren  für  die  Vorhersage  von  stündlichen
Werten,  die  zweite  Zeile  für  die  Vorhersage  des  Staus  zu  Hochwasserzeitpunkten  und  die
dritte  Zeile  entsprechend  zu  Niedrigwasserzeitpunkten:

sei

-a  -m  -s  1.1.85

-e  1.1.96

-r  1.1.96

-x  1.

1.97

>

sel.out.std

sei

-h

-a  -s  1.1.85

-e  1.1.96

-r  1.1.96

-x  1.1.97

>

sei.  out.  hw

sei

-j  -h

-a  -s  1.1.85

-e  1.1.96

-r  1.1.96

-x  l.:

1.97

>

sel.out.nw

Die  Optionen  "-s"  und  "-e"  bezeichnen  den  Zeitraum  der  Trainingsvektoren,  die  Optionen  "-r"
und  "-x"  den  Zeitraum  der  Validationsvektoren.  Die  Datumsangaben  bei  den  Optionen  "-s"
und  "-r"  sind  inklusiv,  die  bei  den  Optionen  "-e"  und  "-x"  sind  exklusiv.  Da  die  Datumsangaben ­
  intern  auf  Tage  umgerechnet  werden,  beziehen  sich  "inklusiv"  und  "exklusiv"  auf
Tage.  Die  Option  "-a"  weist  das  Programm  an,  alle  Vektoren  aus  dem  Validationszeitraum
zu  selektieren,  die  möglich  sind,  und  überschreibt  die  Angaben  in  "sel.meth".  Somit  würde
dieser  Aufruf  das  Jahr  1996  zum  Standardvergleichsjahr  erklären.  Die  Option  "-m"  weist  das
Programm  an,  bei  der  Selektion  die  gleichbehandelnde  Metrik  zu  verwenden.  Die  Option  "-h"
steht  für  den  Stau  zu  Hochwasserzeitpunkten.  Die  Option  "-j"  steht  zusammen  mit  der  Option
"-h"  für  den  Stau  zu  Niedrigwasserzeitpunkten.
In  die  Standardausgabe  (dargestellt  durch  das  UNIX-Symbol  ">")  werden  zuerst  die  Werte
verschiedener  Parameter  geschrieben,  die  für  die  Steuerung  der  neuronalen  Netze  erforderlich
sind.  Danach  werden  die  Trainingsvektoren  geschrieben,  die  ohne  weitere  Umformung  sofort
angelernt  werden  können.  Entsprechendes  gilt  für  die  Validationsvektoren,  die  nach  den
Trainingsvektoren  geschrieben  werden.  Das  Selektionsprogramm  wurde  so  modifiziert,  daß
es  auch  Daten  ausgeben  kann,  die  in  den  Gesamtansatz  [2.1]  eingegeben  werden  können.
Diese  Daten  werden  weder  vorbereitet  noch  selektiert.  Da  die  Ausgabe  für  "ges.c"  am  Anfang
von  "sehe"  geschieht,  sollte  daher  "sei",  wenn  die  Datei  "sel.ges"  geschrieben  worden  ist,  mit
Ctrl-C  abgebrochen  werden.  In  Abhängigkeit  davon,  welche  Summanden  des  Polynoms  [2.1]
benutzt  werden  sollen,  muß  die  Kontrolldatei  entsprechend  geändert  werden  ("sel.ctl").
Die  Dateien,  die  die  Standardausgabe  des  Selektionsprogramms  abgefangen  haben
("sel.out.std",  "sel.out.hw"  und  "sel.out.nw"),  können  als  Eingabedateien  für  das  Programm
            
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