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Full text: Wasserstandsvorhersage mittels neuronaler Netze (BSH-Berichte, Nr. 15)

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t: Temperatur der Luft 
w: Temperatur des Wassers 
m: Differenz Luft- minus Wassertemperatur (m für minus) 
Aus diesen Abkürzungen und den Block- und Stationsnummern wurden Kürzel gebildet, die 
gleichzeitig als Dateinamen fungieren. Aus den Daten der Station Helgoland ergaben sich 
z.B. die Dateinamen: "gl0015", "rl0015", "110015", "dl0015", "tl0015", "wl0015" und 
"ml0015". Die Dateien mit diesen Namen sind im Verzeichnis "swa" abgelegt. 
Es wurde eine Datei eingerichtet, in der die Pfade dieser Dateien zu finden sind. Diese 
Datei heißt "sel.db" (db für Datenbank) und steht unter dem Verzeichnis "ges". In dieser 
Datei sind nicht nur die Pfade für die meteorologischen Daten zu finden, sondern auch für 
die ozeanographischen, d.h. für die Pegeldaten. Für den Pegel Cuxhaven wurde das Kürzel 
"C" eingeführt und für den Pegel West-Terschelling das Kürzel "T". Im Falle der Pegeldaten 
sind Kürzel und Dateinamen aber nicht gleich. Die Messungen des Pegels Cuxhaven stehen 
in der Datei "cux", die Gezeitenvorausberechnungen für diesen Ort in der Datei "cuxv". Für 
beide Dateien befinden sich die Pfade in "sel.db". Die Messungen des Pegels West-Ter- 
schelling stehen in der Datei "west", die Gezeitenvorausberechnungen für diesen Ort analog 
zum Pegel Cuxhaven in "westv". Auch in diesem Fall befinden sich die Pfade für beide 
Dateien in "sel.db". In dieser Datei sind außer Kürzel und Pfad bzw. den beiden Pfaden auch 
noch die jeweilige Länge der ganzzahligen Werte in Anzahl der Stellen und die entspre 
chenden Fehlwerte angegeben. 
Nach dieser Einführung wird nun der Ablauf eines neuen Lernvorgangs beschrieben. 
Dieser Lernvorgang baut auf der bisherigen Entwicklung auf und berücksichtigt somit keine 
Weiterentwicklungen, die am Ende von Kap.5 und in Kap.6 angedeutet wurden. Der Ablauf 
gliedert sich in vier Arbeitsschritte: 1. Datenbesorgung, 2. Formatierung und Datensäuberung, 
3. Datenvorverarbeitung und Selektion und 4. Neuronales Netz. 
Datenbesorgung: Es werden stündliche Werte von den Feuerschiffen TW Ems und 
Deutsche Bucht und von Helgoland benötigt. Ansprechpartner für solche Daten war bisher 
Herr Knuth vom Seewetteramt. Weiterhin werden Messungen und Gezeitenvorausberech 
nungen am Pegel West-Terschelling benötigt. Ansprechpartner dafür war bisher Herr Doekes 
vom RIKZ Rijkswaterstaat. Stündliche Messungen am Pegel Cuxhaven können derzeit mit 
Hilfe von Herrn Lange vom BSH besorgt werden. Stündliche Gezeitenvorausberechnungen 
müßten mit seiner Hilfe evtl, erst erzeugt werden, sofern sie bis dahin nicht vorliegen. 
Formatierung und Datensäuberung: Die bisherigen stündlichen Messungen am Pegel 
Cuxhaven liegen im ASCII-Format vor. Pro Zeile wird ein Tag an Messungen abgedeckt. Die 
Zeile beginnt mit einem Datum, das aus dem aktuellen Jahr und einer fortlaufenden Nummer 
zusammengesetzt ist. Dabei entspricht der 1 Januar prinzipiell einer "3" (!). Normale Jahre 
enden somit mit einer "367", Schaltjahre hingegen mit einer "368". Auf dieses Datum folgen 
innerhalb der Zeile 24 ganze Zahlen ohne Trennung. Diese Zahlen können mit Hilfe der 
Anzahl Stellen aus "sel.db" identifiziert werden. 
An dieses Format der stündlichen Messungen am Pegel Cuxhaven wurden die Formate 
sämtlicher anderen meteorologischen und ozeanographischen Größen angeglichen. Es wird 
davon ausgegangen, daß auch die neuen Daten in denselben Formaten geliefert werden wie 
bisher. Die Daten des Seewetteramts waren bisher in dem Synop-Format, das eine einzige 
stündliche Meldung einer ganzen Zeile zuordnet. Diese Zeilen umfassen sehr viel mehr 
meteorologische Größen als für die beabsichtigten Zwecke gebraucht werden. Mit Hilfe des 
Programms "reduc.c" im Verzeichnis "swa" können diese Größen auf die benötigten reduziert 
werden. Durch die Datumsangaben pro Zeile ist es möglich, die Zeilen mit Hilfe der UNIX-
	        
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