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Full text: Wasserstandsvorhersage mittels neuronaler Netze (BSH-Berichte, Nr. 15)

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sich als sehr aufwendig. Theoretische Abschätzungen für die optimalen Längen sind dem 
Autor nicht bekannt. Darum wurde der Einfachheit halber eine Hintereinanderreihung des 
Gesamtansatzes vorgenommen. D.h. das MR-Muster des Gesamtansatzes wurde 18mal 
hintereinander gereiht, so daß sich sowohl für die Indikationszeiträume des MW-Musters als 
auch für seinen Prognosezeitraum jeweils 18 Zeitpunkte ergaben. Da im Gesamtansatz 
zweimal die gleiche meteorologische Größe auftaucht (der statische Luftdruck) nur mit 
unterschiedlichem Zeitversatz, wurden die beiden Indikationszeiträume von jeweils 18 Zeit 
punkten zu einem Indikationszeitraum von 21 Zeitpunkten zusammengefaßt (siehe Abb.5.4 
oben). Sowohl beim MW- als auch beim RW-Modell wurde ebenfalls zusätzlich von der 
hintereinandergereihten zeitlichen Struktur des Gesamtansatzes abgewichen. In diesem Fall 
wurde aber zusätzlich der Fall getestet, daß nur der Wind allein den Stau beeinflußt 
(Kap.5.3). 
Beim MR- und beim MW-Modell sind jeweils Zusatzprognosen erforderlich (Kap.2.2.1 
und Kap.2.2.7). Da beim MW-Modell die Zeitversätze der Indikationszeiträume kleiner als 
die Länge des Prognosezeitraums und teilweise sogar gleich Null sind (z.B. beim statischen 
Luftdruck), überschreiten die Indikationszeiträume zum großen Teil den Bezugszeitpunkt. 
D.h. diese Zeiträume überlappen sich zeitlich mit dem Prognosezeitraum. Das bedeutet, daß 
zuerst die Indikationszeitreihen selbst vorhergesagt werden müssen, bevor eine Vorhersage 
für die Prognosezeitreihe erstellt werden kann. Diese Zusatzprognosen müssen beim MW- 
Modell aus stündlichen Werten bestehen. Dabei kann der jeweilige Zeitversatz schon berück 
sichtigt werden. Z.B. brauchen für den Wind nur 15 Stunden vorhergesagt zu werden (siehe 
Abb.5.4 Mitte). 
KL: 
MR: 
RW: 
MW: 
DKL: 
v KL .t,i = {(AH) M+I ,... (AH) t , (AH) t+1 ,... (AH)^} 1 
i = L-..I 
r MR, t 
= d ,-2> P.-2. Pi+1. (Ap/ At) t+1 , T u _ 2 , (T L -T W ), 2 , (AH)^,} 1 
Vrw.i = {fp d P Pp (Ap/ At) t , T u , (T L -T W )„ (AH) t+ „... (AH)^} 1 
'NW, t 
= {f t -2v f,+15. d t-2v d t+I5> P.-2V P, + ig, (Ap/ At) t+ „... (Ap/ At) t+lg , 
Tl,i-2>- Tl.i+15’ (TL _ T w )t-2>— (T L -T w )t + 15, (AH) t+] ,... (AH) t+lg } 
nur für die Windvorhersage: 
''dkl, t, i — üt-i+1’"' (p d l-i+1’ — d p ^t+15’ d t-t-1’ — d t+is} 
i = 1....I 
t: Bezugszeitpunkt 
t+1: erster Zeitpunkt des Prognosezeitraums 
f, d, p, Ap/ At, T L , T w , AH: siehe Formel [2.1] 
Tab.5.2: Spezifizierte Zeitmuster als Vektoren dargestellt. Beim KL- und DKL-Modell kann die Länge der 
Indikationszeiträume variieren (i=l,...I). 
Beim MR-Modell gibt es diese Überlappung zwar nicht. Die Indikationszeiträume von jeweils 
einem Zeitpunkt überschreiten aber ebenfalls den Bezugszeitpunkt. Daher müssen die Indika 
tionszeitreihen auch bei diesem Modell vorhergesagt werden, bevor eine Vorhersage für den 
einzigen Zeitpunkt des Prognosezeitraums erstellt werden kann. Beim MR-Modell, das auf 
stündliche Werte angewandt wird, müssen die Zusatzprognosen wie beim MW-Modell aus
	        
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