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Full text: Jahresbericht 1990

Zentrale Dienste 
134 
zelnen Anwender auf das Produktionssystem 
umziehen durften. Der Rechner wird jetzt für die 
Softwareentwicklung von Z5 und als Testrechner 
für Betriebsystemverbesserungen und -Korrektu 
ren genutzt, um den Produktionsbetrieb nicht 
unterbrechen zu müssen. Weiterhin steht er als 
Backup-Rechner für Netzwerkaufgaben und die 
Programme der zeitkritischen Dienste von BSH 
und SWA bei Ausfall des Produktionsrechners zur 
Verfügung. 
Es gab keine größeren Hardwareausfälle, 
es wurden zwei neue Betriebssystemversionen 
installiert. 
■ Rechner CYBER 930-11: 
Nach Umzug der Anwenderder Abteilung N 
auf das Produktionssystem wird der Rechner 
hauptsächlich für Netzwerksteuerung des Daten 
netzes des BSH genutzt, für die Datenfernverar 
beitung und die Weiterbearbeitung von Dateien 
des Seekartendigitalisiersystems. Trotz der In 
stallation von 2 Betriebsystemversionen wurde 
eine Verfügbarkeit von 99,1% erreicht. 
■ Netzwerk: 
Das Netzwerk des GRZ-BSH, ein ,Local 
Area Network’ (LAN) nach dem Ethernet-Stan 
dard, konnte das ganze Jahr in einem stabilen 
Zustand betrieben werden. Die größte Umstel 
lung war die Installation der Netzwerksoftware 
CDCNET nach dem ISO/OSI Standard. 
Die aufwendigste Arbeit war im Berichtsjahr 
das Schalten und das Herstellen von neuen Zim 
meranschlüssen, die durch die Umzüge (mehr 
als 100) im Hause notwendig wurden. 
Im Labor Sülldorf wurde das geplante Netz 
werk installiert und über die ISDN Telefonanlage 
und 64 KB Standleitung an das Datennetz im 
Hauptgebäude des BSH angeschlossen. 
■ Auslastung: 
Die Graphiken zeigen Verfügbarkeit, Ausfall- 
und Wartungszeiten der zentralen IT-Anlagen 
(Abb. 37), für das alte Produktionssystem bis 
Ende September (Abb. 38) und für das neue ab 
August (Abb. 39). Das neue System war bereits 
im November und Dezember teilweise zwischen 
7 und 17 Uhr zu 80% ausgelastet. Es werden pro 
Werktag zwischen 800 und 1200 Jobs von 240 
eingerichteten Benutzernummern gestartet und 
abgewickelt. 
■ Telefon: 
Die Fernmeldegruppe wurde durch die zahl 
reichen Umzüge innerhalb des Hauptgebäude 
des BSH stark belastet. Zu größeren Ausfällen 
der TK-Anlagen kam es nicht. Allerdings war in 
einem Fall das BSH über 8 Stunden nicht erreich 
bar, weil ein hochpaariges Fernmeldekabel bei 
Bauarbeiten beschädigt wurde. 
Datenbanken und Arbeitsplatzrechner 
(APR)-Verfahren 
Dieser Aufgabenbereich hat 1990 beträcht 
liche Ausweitung erfahren. Der Arbeitsplatzrech 
nerbestand hat mittlerweile die 250-Stück-Marke 
erreicht. Diese Zahl wurde u. a. durch den Aus 
tausch von ausgemusterten oder defekten Termi 
nals CDC-721 mit Standard-APR erreicht. Um die 
lokale Intelligenz der APR am Arbeitsplatz besser 
ausnutzen zu können, wuchsen die Software-For 
derungen. Die dadurch vermehrt notwendig
	        
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