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Full text : 82: Beobachtungen auf den deutschen Meßstationen der Nord- und Ostsee im Jahre 1994

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Windgeschwindigkeiten  um  25  m/s  aus  westlichen  Richtungen  auf.  Der  erste  Sturm  wies
dabei  höhere  Windgeschwindigkeiten  auf  während  der  zweite  Sturm  von  längerer  Dauer  war.
Die  Abbildung  21  zeigt  in  den  Bildern  a  und  b  die  Auswirkungen  des  Sturms  am  29.  und  30.
Oktober  auf  das  Verhalten  der  Strömung  in  den  Profilen  1  (schwarz)  und  3  (rot).  Weiterhin
sind  die  Windgeschwindigkeit  und  -richtung  (Bild  d  und  e)  sowie  der  Wasserstand  am  Pegel
Amrum  Odde  (Bild  c)  dargestellt.  Um  den  Vergleich  der  Winddaten  mit  den  Strömungsdaten
zu  vereinfachen,  ist  die  Windrichtung  in  ozeanographischen  Koordinaten  aufgezeichnet,  d.h.,
die  angegebene  Richtung  ist  die,  in  die  der  Wind  weht!

Position
Wassertiefe  [m]

1.4
26

1.5
21

1.6
17

1.9
2.5

2.4
2.5

3.4
1.1

Beginn

10.10

10.10

10.10

12.11

15.11

27.09

Ende

07.12

07.12

07.12

29.11

21.11

02.10

Anzahl  Werte

113

113

113

33

11

10

Ebbestromdauer

Esdmax

7.58

7.50

7,58

7.25

4.67

3.33

Esd m in

4.25

4.33

4.00

1.42

3.83

1.83

Esd m it

6.56

6.47

6.63

6.43

4.49

2.36

o  [Std]

0.4

0.37

0.41

1.16

0.25

0.43

Esdmed

6.58

6.50

6.67

6.67

4.58

2.17

Anzahl  Werte

112

112

112

32

11

10

t-<D

§
T3
E
o
fcl
xn
4-»
D
U.

Esdmax

6.75

6.92

7.17

8.17

8.92

6.00

Esdmin

5.33

5.25

5.08

5.08

7.50

4.58

Esdmit

5.86

5.94

5.78

5.78

8.05

5.25

a  [Std]

0.24

0.26

0.31

0.52

0.46

0.43

Fsd me d

5.83

5.92

5.75

5.67

7.92

5.08

Anzahl  Werte

—

10

Trockenfalldauer

Tfdmax  [Std]

—

—

—

5.92

Tfd min  [Std]

3.92

Tfd mit  [Std]

—

4.92

ct  [Std]

—

—

0.63

Tfd me d  [Std]

—

—

4.67

Tab.  8  Statistik  über  die  Dauer  von  Flut-  und  Ebbestrom  während
der  Herbstkampagne.
Anhand  der  Winddaten  ist  der  Verlauf  des  Sturms  deutlich  zu  erkennen.  Nach  einer  Phase  mit
relativ  gleichmäßigen  Wind  aus  südwestlicher  Richtung  dreht  der  Wind  in  den
Morgenstunden  des  29.  Oktober  nach  Nordwest  und  die  Windgeschwindigkeit  nimmt  in  zwei
Etappen  bis  25  m/s  zu.  Aufgrund  des  starken  Westwinds  steigt  der  Wasserstand  des  folgenden
Hochwasser  ca.  0.5  m  höher  als  der  des  vorhergehenden.  Ein  Vergleich  der
Strömungsgeschwindigkeiten  des  Flutstroms  zeigt,  daß  nur  eine  geringfügige  Erhöhung  der
Geschwindigkeit  damit  verbunden  ist.  Ganz  anders  dagegen  bei  der  Flutstromdauer.  Sie  ist
mit  ca.  7  Stunden  mehr  als  eine  Stunde  länger  als  im  Mittel.  Ähnlich  verhält  es  sich  mit  der
Ebbestromgeschwindigkeit  und  der  Ebbestromdauer  am  Ende  des  Sturms.  Am  30.  Oktober
läßt  der  Wind  wieder  nach  und  das  Tideniedrigwasser  fällt  wieder  unter  NN.  Obwohl  in
            
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