Zentralabteilung
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1. Meereskunde:
- Bewegungsvorgänge (Strömungen)
- Chemie des Meerwassers (Nährstoff- und Sauerstoffgehalt, Schwermetalle und
Radioaktivität)
- Physikaüsche Meerwassereigenschaft (Trübungsmessungen)
- Organische Schadstoffe im Meer (z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe und Erdöl)
- Sedimentgeologie (Untersuchungen der Sedimentumlagerungen, Kartierung
der Bodenarten in Nord- und Ostsee)
- Zirkulation und Schadstoffausbreitung (ZISCH-Experiment)
- Physikalische Ozeanographie (Schichtungsuntersuchungen mit dem geschlepp
ten System „Delphin“)
2. Technik:
- Baumusterprüfungen von nautisch-technischen Anlagen, Instrumenten, Hyper
bel-, Satelliten- und integrierten Navigationsanlagen gemäß Schiffssicherheits
verordnung
- Erprobungen von Geräten für die Meerestechnik
- Vervollständigung und Wartung der Ausrüstung der automatischen ozeanogra-
phisehen Meßstationen in Nord- und Ostsee; Taucharbeiten
- Ausbau des Radioaktivitäts-Meßnetzes des DHI und Anpassung an das „Inte
grierte Meß- und Informationssystem zur Überwachung der Umweltradioaktivi
tät“ des BMÜ
Hierbei wurden 28 373 sm zurückgelegt.
VWF5 „Atair“ arbeitete in der Wracksuche und -Überprüfung in Nord- und Ostsee
und nahm während 21 Forschungsfahrten folgende Untersuchungen und Überwa
chungen vor:
1. Meereskunde:
- Erdmagnetische Messungen (z. B. Wracklokalisierung)
- Bewegungsvorgänge (Strömungen)
- Physikalische Ozeanographie (Schichtungsuntersuchungen mit dem geschlepp
ten System „Delphin“)
- Verankerung von Wave-Rider-Bojen
2. Technik:
- Baumusterprüfungen von nautisch-technischen Anlagen und Instrumenten
- Such- und Taucharbeiten
- Wartungsarbeiten an verschiedenen Meßnetzstationen
- Erprobung von Geräten für die Meerestechnik
Hierbei wurden 8 941 sm zurückgelegt.
„Atair“ beteiligte sich im Juni am deutschen Seeschiffahrtstag in Husum. Hamburg
übernahm im Dezember die Patenschaft über die „Atair“.
VFS „Komet“ arbeitete nach Vermessungsplan in der Nordsee, VS „Süderöog“ im
Küstenbereich der Nord- und Ostsee.
Wracksuche, Überprüfung und Abnahme der im Vermessungsplan vermerkten
Wracks in Nord- und Ostsee bildeten den Schwerpunkt der Arbeiten des VWS
„Wega“.