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43. Jahresbericht Deutsches Hydrographisches Institut 1988
träge zu den „Daten zur Umwelt“ direkt aus den Datenbanken der MUDAB erzeugt.
Es wird angestrebt, alle für die marine Umwelt in Nord- und Ostsee relevanten Da
ten zu sammeln, sie graphisch und statistisch auszuwerten und auf Anforderung
zur Verfügung zu stellen.
Für Seeschiffe unter deutscher Flagge prüft das DHI industriell gefertigte nautische
Anlagen, Geräte und Instrumente der Schiffeausrüstung auf ihre Eignung für den
Schiffebetrieb und ihre sichere Funktion an Bord. Die Baumuster von 37 nautischen
Anlagen, Geräten und Instrumenten der Schiftsausrüstung wurden geprüft und zu
gelassen.
In den letzten Jahren hat die Internationale Seeschiffahrts-Organisation (IMO) mit
wesentlichen Verbesserungen das Seenotrettungssystem vorangetrieben. Auf Anre
gung der Bundesrepublik Deutschland müssen aufgrund der Neufassung des Kapi
tels III des SOLAS-Übereinkommens (International Convention for the Safety of Life
at Sea) Rettungsflöße und -insein mit Radarreflektoren ausgerüstet sein, die im
Material und in der Form den Rettungsflößen angepaßt sind. Das DHI hat dafür die
Wirksamkeit von Radarreflektoren untersucht.
Das Haushaltsvolumen betrug 6,3 Mio DM Einnahmen und 82,2 Mio DM Ausgaben.
Es waren etwa 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.