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Full text: Jahresbericht 1987

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42. Jahresbericht Deutsches Hydrographisches Institut 1987 
Für Neuauflagen der verschiedenen Nachschlagewerke waren die Eintragungen 
über das DHI zu redigieren. Mehrere Genehmigungen für den auszugsweisen 
Nachdruck von amtlichen Veröffentlichungen des DHI wurden erteilt. 
35 Besuchergruppen aus nautischen Äusbildungsstätten, Universitäten, Fachschu 
len und der Bundesmarine erhielten einen Einblick in die Arbeitsbereiche des 
DHI. Für diese Gruppen wurden Besuchsprogramme ausgearbeitet und Einfüh 
rungsvorträge über die Aufgaben des DHI gehalten. 
Das DHI war auch 1987 auf den wichtigsten Bootsausstellungen vertreten: Auf der 
„boot ’87" in Düsseldorf (24, 1, bis 1. 2.) betreute das DHI einen eigenen Informa 
tionsstand. An der „hanseboot“ in Hamburg (17. bis 25.10.) beteiligte sich das DHI 
innerhalb eines gemeinsamen Informationszentrums mit dem Bundesminister für 
Verkehr und der Wasserschutzpolizei. Zu weiteren Aufgaben gehörten Entwurf 
und Gestaltung dieser Stände, ferner die Auswahl des Informationsmaterials. Mit 
Unterstützung des Mittelmeer-Zentrums war das DHI vom 19. bis 27. 9. auf der 
„Interboot“ in Friedrichshafen vertreten. Die Kreuzer-Abteilung des Deutschen 
Segler-Verbandes (DSV) ermöglichte dem DHI wiederum eine Teilnahme an der 
„Boot und Caravan“ (6. bis 14. 2.) in München. Der Bedarf an Auskünften über 
Seekarten, Seehandbücher und nautisch-technische Fragen nahm speziell im süd 
deutschen Raum zu. 
Deutsche Hydrographische Zeitschrift DHZ; 
Es wurden die Hefte 6 vom 39. Jahrgang und die Hefte 1 bis 3 vom 40. Jahrgang 
veröffentlicht. 
Die Reihe B der Ergänzungshefte zur Deutschen Hydrographischen Zeitschrift 
wurde mit Nr. 18: Schadstoffausbreitung und Schadstoffbelastung in der Nordsee 
- Eine Modellstudie - von S. H. Müller-Navarra und E. Mittelstaedt fortgesetzt. 
2.4.5 Datenverarbeitung 
2.4.5.1 Wissenschaftliche Probleme der Datenverarbeitung 
Anwendungssoftware: 
Das Kartenplotsystem wurde weiter verbessert und um die stereographische Pro 
jektion erweitert. Zusätzliche kleinmaßstäbige Digitalisierungen von Küstenlinien 
wurden übernommen und in das System integriert (Weltkarte 85° N bis 86° S in 
den Maßstäben 1:22 Milhonen und 1:100 Millionen) und weitere, z.T. dreidimen 
sionale Darsteilungsmöglichkeiten geschaffen. 
Der Gerätetreiber der graphischen Grundsoftware wurde für den neuen elektro 
statischen Farbrasterplotter angepaßt; hierbei wurden Fehler in der Hard- und 
Software des Gerätes aufgedeckt, die durch den Hersteller beseitigt werden muß 
ten. 
Die neuen Möglichkeiten der Farbgraphik wurden von den Benutzern angenom 
men und führten zu einem weiteren Anstieg der Benutzung der Graphik-Standard 
software. Wegen der Speicherplatzbegrenzung des Betriebssystems NOS erwies es 
sich als notwendig, die Benutzung der interaktiven Graphiksoftware PicSure zeitli 
chen Beschränkungen zu unterwerfen. Mit den Vorbereitungen für die Umstellung 
des Datenauswerte- und Plot-Paketes (DAPF) auf NOS/VE wurde begonnen. 
An der Weiterentwicklung der Software für numerische Modelle wurde mitgearbei 
tet. Weitere Software für die Benutzung des internationalen ozeanographischen 
Formats GF3 wurde entwickelt. Für den BMV wurde die Seeverkehrsstatistik 
geführt.
	        
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