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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

Die Kompensation mittelst vertikaler Cylinder aus weichem Eisen, 
Tabelle I. 
Kaoiüffieient 
Länge der Cylinder in cm 
30 '16+8+4+2| 164+8-+4 
1648 
A 
— 0.20 
6,02 
5,02 
+ 0,30 
— 3,00 
0.28: 
— 6,29 
5,37 
+ 0,20 | 
2,75 | 
1395 | 
8,97 
+ 
— 0,28 
— 5,53 
+ 481 
+ 0,20 
— 2,55 
189,1 | 
7338 
| 
— 0,40 
— 4,61 
+ 4.16 
+ 0,50 
— 2,40 
137,9 | 
6,21 
B 
c 
CC 
< | 140,0 | 
VB24LC? 7,84 
8 
15 
8 
— 0,20 | — 0.10 
— 166 | — 0,22 
+ 1,94 | + 0,72 
+ 0,30 | + 0,05 
— 1,70 | — 0,85 
130,1 
2,55 
Diese Tabelle zeigt, dafs die Cylinder auf die Kompafsrose ein Mal den 
Einflufs von Magneten ausüben, ferner aber auch den von horizontalem weichem 
Bisen. Unter diesen Umständen müssen die Eisenkörper auch eine Aenderung 
der Richtkraft hervorrufen. Um die Gröfse der letzteren festzustellen, wurden 
auf den vier Hauptstrichen Horizontal- und Vertikalschwingungen einer Magnet- 
nadel vorgenommen. Letztere ergaben hierbei kein Resultat: wurde auch die 
Nadel je nach der Gröfse des angewandten Cylinders mehr oder weniger aus 
ihrer Vertikalstellung im Meridian abgelenkt, so betrugen doch die Differenzen 
in der Dauer von 10 Schwingungen bei verschiedenen Beobachtungsreihen nie 
über 0,1 Sek. Aus den Horizontalschwingungen ergaben sich für A — die 
Richtkraft am Ort zu 1 angenommen — die nachstehenden Werthe: 
Kurs 
30 
0,8995 
0,9833 
1,0940 
1,0495 
2 Mittel I“ 0,9941 | 
Länge der Cylinder in cm 
1648-4 
16-8-4+4+2 
0,8954 0,9078 * 0,9268 
0,9209 0,9311 0,9550 
1,1041 ' 10965 1,0765 
1.0544 1,0520 _ 1,0238 
0.9957 | 09969 ! 0,9954 
16 
R 
0,9661 0,9908 
0,9727 0,9795 
1,0328 1,0186 
1,0233 1,0005 
0,9987 ' 0.9973 
2. Einflufs von Kompensationsmagneten auf vertikale Kom- 
pensationscylinder aus weichem Eisen: 
Zur Feststellung dieses Punktes wurden zwei der in der Kaiserlichen 
Marine gebräuchlichen C-Kompensationsmagnete (Länge 0,155m, Breite 0,019m, 
Dicke 0,007m, Gewicht 140 gr, magnetisches Moment 32 Millionen E.) 43,7 cm 
unter der Rose erst mit ihrem Nordpol, demnächst mit ihrem Südpol indem 
gleichen Steuerbord-Winkel wie die Cylinder — -+145° — befestigt und darauf 
die durch die Magnete allein hervorgerufenen Ablenkungen festgestellt, Hierbei 
ergaben sich folgende Koefficienten: 
. C Se 
A B C D E <B3 VB? 
° ° o ° © ° o 
Magnete N-Ende St-B. achter —0,1 +160 —11,7 +03 —05 —36 19,8 
Magnete S-Ende St-B. achter —09 +162 418,1 +01 —05 +39 20,6 
Darauf wurden die Ablenkungen unter gleichzeitiger Anwendung der 
Eisencylinder beobachtet .und aus diesen, abzüglich der für die Magnete 
allein soeben festgestellten, folgende Koefficienten erhalten: 
Ann, d, Hydr. ete.. 1884, Heft IL.
	        
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