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Volltext : Jahresbericht 1986

Zentralabteilung

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Das  GRZ  konnte  seinen  Benutzern  Digitalisierungen  aus  folgenden  Bereichen
anbieten:

Bereich
Nord-  und  Ostsee
Mittelmeer
Weltkarte  (65  N  -  60  S)

Auflösung
1  :  1,5  Mio.,  am  Rand  1  :  5  Mio.
1  :  2,25  Mio.,  am  Rand  1  :  5  Mio.
1  :  16  Mio.

Die  vom  Benutzer  ausgewählten  Küstenlinien  können  in  Merkatorprojektion  oder
in  einer  Plattkarte  für  statistische  Eintragungen  dargestellt  werden.  Die  Erweiterung ­
  auf  weitere  Projektionen,  z.B.  stereographische  Projektion  wurde  vorbereitet. ­
  Die  Randdarstellung  entspricht  der  des  deutschen  Seekartenwerks.  Über  ein
einfaches  Schlüsselwortsystem  können  in  diese  Karte  Zusatzdaten  eingetragen
werden.  Weiterhin  können  über  eigene  Unterprogramme,  die  in  das  Kartenprogramm ­
  eingebunden  werden,  zusätzliche  Darstellungen  ermöglicht  werden,  wie
z.B.  Isoliniendarstellungen.  In  die  Datenbanken  wurden  z.T.  auch  Tiefenlinien
übernommen.  Die  Ausgabe  durch  das  Kartenzeichnungsprogramm  wurde  vorbereitet. ­

Um  die  Eigenschaften  des  neuen  Farbelektrostaten  (s.  a.  2.4.5.2)  voll  zu  nutzen,
wurden  die  Vorarbeiten  für  eine  Treiberanpassung  geleistet  und  erste  erfolgreiche
Tests  ausgeführt.
Für  das  zukünftige  Betriebssystem  wurden  die  notwendigen  Planungen  eingeleitet
und  erste  Vorarbeiten  geleistet.
Die  Prozedursammlung  des  GRZ  wurde  völlig  überarbeitet  und  auf  interaktive,
menügeführte  Prozeduren  umgestellt.
Benutzerberatung:
Die  Loseblattsammlung  „Tips  und  Neuigkeiten“  wurde  fortgesetzt  und  erschien
viermal.  Wie  schon  im  Vorjahr  wurden  darin  neue  Soft-  und  Hard-  wäre  vorgestellt
und  erläutert  und  Anwendungen  und  Verfahren  beschrieben.
1986  konnten  16  Ausbildungsveranstaltungen  im  Hause  abgehalten  werden,  die
etwa  400  Benutzer  besuchten.  Schwerpunkt  der  Veranstaltungen  war  das  neue
Grafikpaket.
Für  die  Einzelberatung  wurden  über  370  Stunden  aufgewendet.
Die  Literaturverteilung  wurde  reorganisiert  und  der  Bestand  an  Handbüchern  bei
den  Anwendern  auf  den  neuesten  Stand  gebracht.
Die  von  den  Benutzern  gewünschte  Unterstützung  bei  Einzelprojekten  konnte  nur
in  einem  geringen  Umfang  geleistet  werden.
Schwerpunkte  waren:
-  farbige  Darstellung  von  Schadstoffeinbringungen  für  die  Helsinki-Kommission
-  Anpassung  des  internationalen  Datenaustauschformates  GF3  für  das  DOD
-  Pflege  von  Datenbankprogrammen  (Seekartenverwaltung,  Dokumentationsdatenbank) ­

-  Seeverkehrsstatistik  für  BMV
-  Mitarbeit  bei  der  Planung  der  Meeresumweltdatenbank  (MUDAB)
-  Umstellung  der  GTS-Übertragung  auf  eine  ausfallsichere  Übertragung
-  Mitwirkung  bei  der  Datenverarbeitung  in  der  Meereschemie
-  Mitarbeit  bei  der  Verwaltung  der  numerischen  Modelle
            
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