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41. Jahresbericht Deutsches Hydrographisches Institut 1986
2 Einzelberichte
2.1 Nautische Veröffentlichungen, Vermessung und Seekartenwerk
2.1.1 Seevermessung und Automation
Vermessungsarbeiten:
Das VFS „Komet“ mit sechs und das VS „Süderoog“ mit zwei Vermessungsbooten
führten die erforderlichen Kontrollvermessungen in Nord- und Ostsee durch (vgl.
Tabelle und Abbildung 1); dabei fuhren sie 14 681 sm (27189 km) Lotungsprofile.
Bei der Vermessung des deutschen Festlandsockels in der Nordsee wurde ein
Gebiet von 1732 sm 2 (5941 km 2 ) südlich 55° N und westlich 6° E ausgelotet.
Die Vermessungsergebnisse wurden in 42 Arbeitskarten dargestellt, die dem See
kartenwerk und anderen Abteilungen im DHI zur Verfügung gestellt wurden. Mit
den Wasser- und Schiffahrtsdirektionen Nord und Nordwest fand ein regelmäßiger
Ergebnisaustausch statt. Die Daten der Seevermessung wurden auch an die Bun
desanstalt für Wasserbau in Karlsruhe übermittelt.
Wracksuche:
Für die Wracksuche und Wrackkontrollen wurden die mit Leichttaucherausrü
stungen ausgestatteten Schiffe VWS „Atair“ und VWS „Wega“ eingesetzt. Sie haben
in der Nord- und Ostsee 22 neue Wracks gefunden und 138 bekannte Wracks und
Positionen, auf denen Unterwasserhindernisse vermutet wurden, überprüft. Au
ßerdem wurde eine Fläche von 55 sm 2 (189 km 2 ) systematisch abgesucht.
Abb. 1: Vermessungs- und Wracksucharbeiten