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Full text: Jahresbericht 1982

Technische Schiffssicherheit 
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Listen zusammengestellt und überwacht. 
Die Statistiken über 
- Crosstrade, 
- ausländische Zeitcharter und 
- Seegüterumschlag 
wurden bearbeitet. 
Den Seeschiffsregistern und den in Betracht kommenden Behörden wurden 
UnterscheidungsSignale zugewiesen. 
2.3.2.3 Zeitdienst: 
Am Photographischen Zenitfernrohr (PZT) wurden in 165 Nächten 3513 
Sterndurchgänge beobachtet. 3031 Beobachtungen entfielen auf die 119 
Programmsterne für die astronomische Zeit- und Breitenbestimmung, der 
Rest auf 17 Zusatzsterne, die 1983 in den Katalog der Programmsterne 
einbezogen werden. 
Im bisherigen Umfang wurden Zeitsignale nach der koordinierten Weltzeit 
(UTC) mit dem Zeitkode DUTlftsUTl - UTC auf Seefunkfrequenzen im Kurz- 
und Mittelwellenbereich über Sender in Elmshorn, Norddeich-Osterloog 
und Kiel verbreitet. 
Die Bewahrung der UTC stützte sich im wesentlichen auf zwei Caesium- 
Atomuhren. Die maximale Abweichung der UTC (DHI) von der internationa 
len UTC-Skala betrug 1,6 ps. 
Die im Vorjahr gebauten Anlagen zur Erzeugung von Zeitsignalen wurden in 
den ersten Monaten des Jahres in den drei Seefunkstellen installiert. 
Nach der Erprobung wurden die Zeitsignale nicht mehr über Leitungsver 
bindungen vom DHI aus, sondern von den Signalgebern in den jeweiligen 
Sendefunkstellen getastet, und zwar in Elmshorn vom 1. Februar, in Nord 
deich-Osterloog vom 25. Februar und in Kiel vom 30. April an. Die draht 
lose Frequenzregelung der Signalgebersteueruhren durch den Träger des 
Normalfrequenzsenders DCF77 und die Überwachung der Uhranzeigen durch 
täglichen Vergleich mit UTC (DHI) nach dem "Fernsehverfahren" haben sich 
gut bewährt. Die Uhranzeigen mußten in Zeitabständen von durchschnitt 
lich 1 bis 2 Monaten um jeweils 0,1 ms berichtigt werden. 
Die Notstromanlage für den Zeitdienst wurde ausgebaut. Bei Netzausfall 
können nunmehr auch alle Registriergeräte weiter betrieben werden. 
2.3.3 Forschungs- und Untersuchungsaktivitäten 
Die bei Schiffsneigung entstehenden Ablenkungsfehler für verschiedene 
Kompensiervorrichtungen wurden weiter rechnerisch untersucht. Zur Unter 
suchung des Reibungsfehlers von Magnetkompassen wurde am Langsamdreh 
stand gemessen.
	        
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