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Full text: Jahresbericht 1982

Meereskunde 
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ner des Gemeinsamen Rechenzentrums (GRZ) wurden die erforderliche Soft- 
und Hardware vorbereitet. Der Tischrechner soll Prüfung und Einlesen von 
Daten in den Großrechner in solchen Fällen ermöglichen, in denen Daten 
träger verwendet werden müssen, die bisher nicht verarbeitet werden 
konnten. Überwiegend wird es sich um Daten der Seevermessung und Meeres 
kunde handeln. Hier sind es Daten, die hauptsächlich auf Digitalkasset 
ten aufgezeichnet sind und von schiffsfesten und mobilen ozeanographi- 
schen Meßsystemen stammen. 
Ein neubeschafftes Sondensystem der Firma Neil Brown zur Messung von 
elektrischer Leitfähigkeit, Temperatur und Sauerstoff im Meerwasser in 
Abhängigkeit von der Tiefe wurde zusammen mit den Peripheriegeräten zur 
Sofortdarstellung der Meßdaten und einem integrierten Kranzwasserschöp 
fersystem auf Reise 61 des FS "Meteor" erprobt. Zwei weitere neube 
schaffte gleiche Meßsysteme wurden für die Erprobung vorbereitet. Sie 
sollen die veralteten Bathysonden ersetzen. 
Zu Jahresbeginn wurde der Versuchsbetrieb der Nordseeboje II abgebro 
chen, weil die Meßausrüstung erneuerungsbedürftig war. Die Boje wurde 
nach Hamburg verholt. Bei dieser Gelegenheit wurde mit ebenfalls fälli 
gen Werftarbeiten am Bojenkörper und Meßcontainer begonnen. 
Mit Ausbau, Überprüfung und Modifikation der wiederverwendeten Teile 
der alten Ausrüstung wurde ebenfalls begonnen, die Beschaffung der neu 
en Komponenten eingeleitet. 
Die Datenübertragung der ozeanographischen Station am Leuchtturm Kiel 
lief über den Satelliten METEOSAT weitgehend störungsfrei. 
Nach erfolgreichen Datenübertragungsversuchen auf dem Feuerschiff Feh 
marnbelt Uber METEOSAT konnte im Oktober die eigentliche Meß- und Über 
tragungseinrichtung installiert und der Betrieb aufgenommen werden. Die 
Station mißt die Wassertemperatur in den Tiefen 2m, 6m, 12 m, 18 m 
und 24 m, die elektrische Leitfähigkeit und Strömung in 6 m und 24 m, 
außerdem Lufttemperatur und Radioaktivität des Oberflächenwassers. Die 
Daten werden stündlich erfaßt und gelangen nach 1 bis 2 Stunden ins DHI. 
2.2.4.3 Aufbereitung meeresphysikalischer Forschungsdaten 
Allgemeine Arbeiten: 
Folgende Datensätze wurden 1982 aufbereitet und den Benutzern zur Ver 
fügung gestellt: 
Strommessungen 
Hochseepegel 
hydrographische Serien 
Bathysondenprofile 
CTD-Profile (NBIS) 
Delphinprofile (Meßstunden) 
Thermosalinographenprofile (Meßstunden) 
11 
4 
160 
284 
115 
179 (1608 sm) 
746 (6851 sm) 
Neben der Datenaufbereitung wurden die Verfahren fortentwickelt und die 
Abläufe optimiert, für einzelne Gerätetypen die Bearbeitungsmethoden
	        
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