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Full text: Jahresbericht 1982

Meereskunde 
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Vorhersagen und Beobachtungen ausgetauscht. Der britische Sturmflutwarn- 
dienst übermittelte wie in den Vorjahren Wasserstandsbeobachtungen von 
der schottischen und englischen Ostküste. 
Amtliche und private Stellen erhielten mündliche und schriftliche Aus 
künfte. Bei Ölunfällen und ähnlichen die Meeresverschmutzung betreffen 
den besonderen Vorkommnissen wurden Meldungen weitergeleitet und im Be 
darfsfall erste Beratungen erteilt. 
Über den Rundfunk bzw. den Fernsprechansagedienst der Bundespost ln Ham 
burg wurden 26 Sturmflutwarnungen ausgegeben (Abb. 7). Warnungen an die 
Schiffahrt vor besonders niedrigen Wasserständen und Sturmflutwarnungen 
für die deutsche Ostseeküste ergingen nicht. Ein fester Empfängerkreis, 
dem 295 Behörden und private Interessenten angehören, erhielt 1807 War 
nungen. 
Abb. 7: Sturmflutwarnungen und Strumfluten 1982: Die Pfeile geben Zeit 
und Höhe der Warnungen an, die Balken den am Pegel Hamburg - 
St.Pauli eingetretenen Wasserstand. Warnhöhen und Wasserstände 
beziehen sich auf das örtliche mittlere Hochwasser. 
2.2.1.5 Seegang 
Die Arbeiten entwickelten sich in zwei Richtungen: 
a) Auf experimentellem Gebiet wurden komplizierte, aufwendige Meßein 
richtungen abgebaut, mit Entwicklungen neuer einfacherer Meßmetho 
den begonnen und weitere Dauermeßstationen aufgebaut. 
b) Die Forschungsergebnisse wurden in zunehmendem Maße für die Entwick 
lung routinemäßig anwendbarer Berechnungsverfahren für die Seegangs 
vorhersage und für Langzeitstatistiken des Seegangs, die von Schiff 
fahrt und Offshore-Industrie dringend benötigt werden, genutzt.
	        
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