Naut. Veröffentlichungen, Vermessung und Seekartenwerk
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Wracksuche:
Für die Wracksuche und Wrackkontrollen wurden die mit Leichttaucheraus
rüstungen ausgestatteten Schiffe "Atair" und "Wega” eingesetzt. Sie ha
ben in der Nord- und Ostsee 31 neue Wracks gefunden und 164 bekannte
Wracks und Positionen, auf denen Unterwasserhindernisse vermutet wurden,
überprüft. Außerdem wurde eine Fläche von 166 sm 2 (575 km 2 ) systematisch
nach Unterwasserhindernissen abgesucht.
Abb. 1: Vermessungs- und Wracksucharbeiten
Automation in der Seevermessung:
Am 1.4. wurde im Außenemsbereich und am 1.9. im Bereich der ostfriesi
schen Inseln das von der französischen Firma Sercel gelieferte Funkor
tungssystem Syledis in Betrieb genommen. Zur selben Zeit wurden die Hi-
fix-Waddenzee-Kette und die Hi-Fix/6-Kette abgeschaltet.
Das VFS "Komet" wurde ab Mitte 1982 mit vier Syledis-SR3-Empfängern aus
gestattet. Mit ihnen konnten bereits die Gebiete von 4 Arbeitskarten im
Bereich der Emsmündung vermessen werden. Die Beschaffung von weiteren
Syledisempfängern und modernen Datenerfassungsanlagen als Ersatz für die
veralteten und abgängigen Punchlogs wurde Ende 1982 eingeleitet (Abb. 2)
Automation in der Kartenherstellung:
Mit dem Präzisionszeichentisch wurden Rahmen und Koordinatennetze für
Arbeits- und Seekarten sowie Hyperbelscharen für Hi-Fix, Decca, Loran-C
Und Omega, Tidenkurven, IALA-Tonnen und Tiefenkarten gezeichnet.