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37. Jahresber. Dt. Hydrogr. Inst. 1982
von Abgasfahnen von Spezialschiffen bei der Verbrennung Von Abfallstoffen
über der Nordsee untersucht.
Der Beantwortung von Transport- und Ausbreitungsfragen dienten physikalische
Untersuchungen über Vermischungsvorgänge in der bodennahen
Schicht und im Bereich der Flachwasserfronten der Nordsee sowie der Beginn
eines Strömungsmeßprogramms in der Ostsee.
Die nautischen Dienste liefen in üblicher Weise ab. Das DHI prüfte nautische
Anlagen, Geräte und Instrumente und überwachte an Bord die Einhaltung
der Schiffssicherheitsverordnung.
Das DHI hat 13 Genehmigungen zur Durchführung von Forschungshandlungen
nach dem Bundesberggesetz ausgestellt. Nach dem Hohe-See-Einbringungsgesetz
wurden 9 Erlaubnisse und 3 Verlängerungen zur Einbringung und zur
Verbrennung von Abfallstoffen auf der Hohen See erteilt. In mehreren
Fällen wurden Anträge auf Seeverbrennung zurückgewiesen, da durch Recycling
und neue Landverbrennungsanlagen eine Landbeseitigung der Abfallstoffe
möglich war. In 2 Fällen wurde ein Bußgeld wegen unerlaubter Einleitung
von Abfallstoffen in die Hohe See verhängt. 3 weitere entsprechende
Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, desgleichen
14 Verfahren wegen unerlaubten Ablassens von Öl in die Hohe See.
Die Bibliothek, die auch die Abteilung Seeverkehr des Bundesministers
für Verkehr und das Seewetteramt des Deutschen Wetterdienstes betreut,
erhöhte ihren Buchbestand auf 112 000 Bände.
Alle gesetzlichen Aufgaben wurden auch in diesem Jahr erfüllt, doch die
Arbeiten wurden durch immer größer werdenden Personalmangel erheblich
erschwert.