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Full text: Jahresbericht 1984

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39. Jahresber. Dt. Hydrogr. Inst» 1984 
über Streulicht durchgeführt. Die Ergebnisse über das unvermeidbare 
Streulicht außerhalb des Ausstrahlungsbereichs stimmt mit den Meßergeb 
nissen im lichttechnischen Labor überein. 
Wegen einer Neuordnung der Farbbereichsgrenzen und Lichtstärken in den 
europäischen Binnenländern wurden Reichweiten zugelassener Signalleuch 
ten für Binnenschiffe gemessen. 
An einer Petroleum-Sturmlaterne (Feuerhandlaterne) wurden Flammenhöhen 
und die daraus resultierenden Lichtstärken in Dauerversuchen gemessen. 
Diese Laternen waren für die Kennzeichnung festgemachter, unbekannter 
Leichter auf Binnenschiffahrtstraßen vorgesehen, aber Meßergebnisse und 
Versuche im Windkanal lassen eine Verwendung dieser Laternen nicht zu. 
Aufgrund der international geänderten lichttechnischen Anforderungen 
(SOLAS) an Rettungslichter für Rettungsmittel wurden Vergleichsmessungen 
an Xenon-Entladungsblitzröhren und schnellen Transientenrekordern bzw. 
Digitalspeichern zur Einrichtung eines Meßplatzes für die Prüfung der 
Rettungslichter durchgeführt. 
In einer Unfal1untersuchungssache Wurden für das Bundesoberamt licht- 
technische Messungen an Signallaternen vorgenommen und in praktischen 
Versuchen auf See Ermittlungen über die getrennte Erkennbarkeit über 
und nebeneinander angeordneter Signallaternen angestellt. 
Es wurden Untersuchungen über die Verwendung elektronischer Zusatzgeräte 
zur automatischen Steuerung und Synchronisierung mehrerer Meßgeräte für 
Schalldruckmessungen im schallarmen Meßraum durchgeführt. Die Ergebnisse 
waren erfolgreich, so daß Prüfabläufe und Prüfergebnisse präzisiert wer 
den konnten. 
Bei unterschiedlichen Bodenreflexionsgraden im schallarmen Meßraum wur 
den sinusförmige und sinusähnliche Signale untersucht. Dabei zeigte 
sich, daß bei Messungen von Sinussignalen mit Frequenzen unterhalb 
500 Hz nur bei großen Mikrofonabständen (mindestens 2 m) und genügend 
großem Abstand des Prüflings vom Boden ähnliche Verhältnisse herrschen 
wie in einem reflexionsfreien Meßraum mit Gehnetz. 
Weitere Versuche zur Erhöhung der RadaraufFaßbarkeit von aufblasbaren 
Rettungsflößen durch Ausrüstung mit Radarreflektoren zeigten erneut, daß 
die Konstruktion von geeigneten Radarreflektoren und deren Anbringung 
große Probleme mit sich bringen. 
Außer den Anlagen, die bei der Baumusterprüfung zwingend einer EMV- Prü 
fung zu unterziehen sind, wurden auch alle anderen - soweit es zeitlich 
vertretbar war - auf ihre EMV untersucht. Bei den Funknavigationsanlagen 
wurden zudem EMV-UnterBuchungen auch unter Einsatzbedingungen auf FS 
"Gauß" ausgeführt. Durch die Vielzahl von Untersuchungen haben sich in 
zwischen einige Prüfungsverfahren als sehr aussagekräftig und wirkungs 
voll herauskristallisiert. 
Für die Erprobung der mit Mitteln des BMFT entwickelten Navigationsan 
lage für das Global Positioning System - NAVSTAR (GPS-NAVSTAR) wurde die 
Planung fortgesetzt.
	        
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