Forschungsschiff "Meteor
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3 GEMEINSAME FORSCHUNGSEINRICHTUNG DES DHI UND DER DEUTSCHEN
FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT
Forschungsschiff "Meteor"
Das vom DHI bereederte Forschungsschiff "Meteor" unternahm im Auftrag
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Fahrten Nr. 64, 65 (1.
Teil) und 66. Für das DHI führte es die Fahrt Nr. 65 (2. Teil) aus.
Die 64. Reise (5.1. bis 16.5.) führte in das nordwestafrikanische
Küstengebiet und in das Seegebiet zwischen den Kanarischen Inseln und
den Azoren. Wissenschaftlicher Koordinator war Prof. Dr. G. Siedler vom
Institut für Meereskunde der Universität Kiel.
Fahrtleiter des 1. bis 3. Fahrtabschnitts war Dr. H. Weikert vom Insti
tut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft der Universität Hamburg.
Den 4. und 5. Fahrtabschnitt leitete Prof. Dr. D. Schnack vom Institut
für Meereskunde der Universität Kiel. Fahrtleiter des 6. Fahrtabschnitts
war Prof. Dr. G. Siedler, den 7. Fahrtabschnitt leitete Dr. H. Peters
vom Institut für Meereskunde der Universität Kiel.
Auf dieser Reise wurden Untersuchungen über geschlossene Zirkulationssy
steme und ihre Bedeutung für die Ökologie der Lebensgemeinschaften im
Auftriebsgebiet vor Nordwestafrika und Untersuchungen über die Warmwas-
Sersphäre des Nordatlantischen Ozeans im Seegebiet zwischen den Kanari
schen Inseln und den Azoren durchgeführt.
Die 65. Reise (29.6. bis 13.10.) ging in den Ost- und Nordwestatlantik.
Wissenschaftlicher Koordinator des 1. und 2. Fahrtabschnitts war Prof.
Dr. M. Sarntheim vom Geologisch-Paläontologischen Institut der Universi
tät Kiel. Wissenschaftlicher Koordinator des 3. Fahrtabschnitts war Dr.
E. Mittelstaedt vom DHI. Fahrtleiter des 1. Fahrtabschnitts war Dr. F.
C. Kogler vom Geologisch-Paläontologischen Institut der Universität
Kiel. Den 2. Fahrtabschnitt leitete Dr. F. Werner vom Geologisch-Paläon
tologischen Institut der Universität Kiel. Fahrtleiter des 3. Fahrtab
schnitts war Dr. E. Mittelstaedt.
Während dieser Fahrt (GEOTROPEX '83) ging es um geologische, sedimento-
logische, biologische und ozeanographische Untersuchungen im Bereich der
Sierra-Leone-Schwelle nahe dem Äquator.
Vom DHI fand eine Untersuchung und Nordostatlantik statt, die der Erkun
dung der Ausbreitung und Vermischung am Meeresboden eingebrachter Schad
stoffe diente.
Auf der 66. Reise (31.10.,bis 21.11.) wurden in der Nordsee, im Skager
rak und Kattegat geophysikalische Untersuchungen durchgeführt.
Wissenschaftlicher Koordinator und Fahrtleiter war Dr. H. Hirschleber
vom Institut für Geophysik der Universität Hamburg.